Mit der Zunahme der Berichte über Komasaufen und Kindern und Jugendlichen, die wegen massiver Alkoholvergiftung m Krankenhaus stationär behandelt werden müssen, nimmt auch die Diskussion über die nicht unumstrittenen Testkäufe von Jugendlichen zu. Wie die Kölner Rundschau berichtete, führte Erftstadt erstmals solche Testkäufe durch. Das Ergebnis: In Supermärkten wurde der Jugendschutz konsequent eingehalten. An Kiosken konnten die jugendlichen Testkäufer trotzdem zweimal hochprozentigen Alkohol erhalten.
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Die neuesten Statistiken belegen, dass immer mehr Jugendliche immer mehr Alkohol konsumieren. Die Rheinische Post berichtete, dass aufgrund dieser Tatsache die Kommunen mehr Kontrollen bei der Abgabe von Alkohol an Jugendliche fordern. Um den Alkoholmissbrauch einzudämmen, soll der Jugendschutz strikt eingehalten werden. Darüber hinaus wird der Gesetzgeber aufgefordert, eine gesetzliche Klarstellung sogenannter Alkoholtestkäufe durch minderjährige Jugendliche. Solcherlei Testkäufe werden in verschiedenen Kommunen und Bundesländern angewendet. Über die rechtliche Bewertung allerdings herrscht derzeit noch Unklarheit, so dass die Testkäufe in Kritik geraten sind.
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Was so selbstverständlich klingt, davon ist die Realität noch weit entfernt. Testkäufe zeigen immer wieder, dass Kindern und Jugendlichen hochprozentiger Alkohol verkauft wird, obwohl dies eigentlich verboten ist. Dann braucht man sich auch nicht darüber wundern, dass 14-jährige sich ins Koma saufen oder Schüler auf Feiern Wodkaflaschen allein ganz leeren, so die Osnabrücker Zeitung. Deshalb haben in Osnabrück Stadtverwaltung, Verbände und die Polizei ein Konzept erarbeitet, um den Alkoholverkauf an Kinder und Jugendliche einzuschränken.
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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete vor dem Hintergrund immer neuer Nachrichten über Alkoholmissbrauch und Komasaufen unter Jugendlichen, über Alkohol-Testkäufe durch Teenager in Frankfurt. Solche Testkäufe finden derzeit vermehrt in ganz Deutschland statt. Ergebnis der Einkäufe: Auf das Alter der Jugendlichen wird kaum geachtet. Egal ob Mädchen oder Jungen, die meisten von ihnen erhielten hochprozentigen Alkohol, obwohl sie teilweise deutlich unter 18 Jahren alt waren.
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