Focus Online führte ein Interview mit Suchtforscher Lindenmeyer, Direktor der Salus Klinik, über das Thema Alkohol und Prävention bei Kindern und Jugendlichen. In dem Interview geht es um das umstrittene Projekt um Alkohol im Schulunterricht. Dadurch, so der Ansatz von „Lieber schlau als blau“, sollten die Kinder und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernen.
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Diese Frage stellte die Frankfurter Neue Presse. 70.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am Alkoholkonsum. Der Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Doch mit welchen Mitteln können Kinder und Jugendlichen von Alkoholexzessen abgehalten werden? Die Referentin für Suchtprävention beim Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main meint, dass zu krasse Inhalte nicht abschrecken, sondern eine Blockade bei den Jugendlichen hervorrufen würden. Sie plädiert für einen anderen Weg.
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Was nach verkehrter Welt klingt, ist in Brandenburg erlaubt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Trinkexperimente in Schulen und Jugendclubs sind in Brandenburg neue Ansätze zur Suchtprävention, um Kinder und Jugendliche vom Komasaufen abzuhalten. Doch nicht alle Präventionsstrategen sind von solchen Experimenten begeistert. Vor allem Berlin, in dem wöchentliche Jugendliche wegen Alkoholvergiftung in Krankenhäusern behandelt werden müssen, sieht die Experimente kritisch.
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Der Schwarzwald Bote berichtete, dass auch im Kreis Freudenstadt immer mehr Kinder und Jugendliche im Krankenhaus wegen Alkoholmissbrauchs landen. Auch der Kreis Freudenstadt setzt auf das Projekt HaLT, das mit seiner Suchtberatung bereits am Krankenbett der Kinder und Jugendlichen gewinnt. 2008 erreichte die Statistik der behandelten Kinder und Jugendlichen nach Alkoholexzessen seinen Höhepunkt. Das Durchschnittsalter liegt bei 15 Jahren und die Promillewerte liegen zwischen 1,2 und 2,5. Das Projekt HaLT läuft seit Beginn des vergangenen Jahres im Kreis Freudenstadt. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert werden und deren Eltern.
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Der Konsum von Bier, Wein und Schnaps gehört zu unserer Alltagskultur. Deshalb ist eine Begleitung der Jugendlichen beim richtigen Umgang wichtig, wie der Präventionsexperte Willi Rogler feststellt. Die Frankenpost berichtete, dass im Landkreis als auch in der Stadt Hof die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Kindern und Jugendlichen zwischen 2006 und 2009 um fast zwei Drittel gesunken ist. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls die Techniker Krankenkasse nach Auswertung einer Krankenhausstatistik der Ersatzkassen. Trotz dieser positiven Entwicklung der Präventionsbeamte der Kriminalpolizei Hof, Willi Rogler, diese Entwicklung etwas kritischer.
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Dieser Frage ging die Stuttgarter Zeitung i ihrer Berichterstattung nach. Wenn junge Menschen viel trinken wird aus Spaß sehr schnell Ernst, denn gerade Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für die Folgeschäden des übermäßigen Alkoholkonsums. Ziel sollte der Renninger Initiative „Jugend und Alkohol“ ist es, die jungen Leute wenn es nötig wird, vor sich selbst zu schützen. Die Initiative leistet daher Aufklärungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen, Gastronomen, Einzelhändlern, in Vereinen und an den Schulen. Unterstützt wird die Initiative durch ein breites Spektrum bestehend aus Gemeindeverwaltung, Polizei, Vereinen, Vertretern von Eltern und Schulen.
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Wie der Südkurier berichtete, betreibt die Gemeinde Neuhausen ob Eck eine intensive lokale Alkoholpolitik. Zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen auf örtlicher Ebene arbeiten die Gemeindeveraltung, die Fachstelle Sucht, Vereine und die Polizeidirektion eng zusammen. Ziel der lokalen Alkoholpolitik ist es, dass Bewusstsein für einen verantwortlichen Umgang mit Alkohol bei Kindern und Jugendlichen zu erzeugen und nicht den Alkohol zu verbieten. 270.000 Menschen sind in Baden-Württemberg alkoholabhängig. 1.403 Menschen sind 2008 an ihrer Sucht gestorben. Vor de Hintergrund, dass das Komasaufen immer öfter zu Wochenendgestaltung bei Kindern und Jugendlichen gehört, hat die Gemeinde diese Aktion ins Leben gerufen.
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Die Augsburger Allgemeine berichtete von einem Alkoholpräventionsprojekt der Volksschule Kerschensteiner. Anlass für das Projekt war der Fund einer Bierflasche auf der Toilette der Schule durch den Schuldirektor. Die Zahl der Kinder unter 16 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, ist seit Jahren stark gestiegen. Das Durchschnittsalter für die ersten Erfahrungen mit Alkohol liegt mittlerweile bei 12 Jahren. Als Auftakt des Präventionsprojekts wurde eine Bilderausstellung mit dem Titel „Na toll! Alkohol und Jugendliche“ eröffnet.
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Die Ostthüringer Zeitung berichtete, dass im Jahr 2008 524 Kinder und Jugendliche aus Thüringen wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. 85 der eingelieferten Patienten waren zwischen zehn und 15 Jahre alt. Die restlichen 439 Jugendlichen waren zwischen 15 und 20 Jahre alt. Anlässlich dieser Zahlen, fand in der Landeshauptstadt in Erfurt eine Expertentagung zur Suchtprävention statt. Über 150 Experten haben auf dieser Tagung ihr Wissen und ihre Erfahrungen ausgetauscht.
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Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, wandelt die Fachstelle für Suchtprävention im Main-Taunus-Kreis ein altes Kinderspiel ab, um den 13 bis 14-jährigen Jugendlichen die Alkoholproblematik näher zu bringen. Dadurch kommen die Jugendlichen miteinander ins Gespräch. Das Spiel dient als Transportmittel um Informationen zum Thema Alkohol zu vermitteln und auch darüber was legal und was illegal ist.
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Die Münsterländische Volkszeitung berichtete über einen Elterabend der Jugend- und Drogenberatung Rheine unter dem Motto: „Alkohol – Wegschauen ist keine Lösung“. Der Referent erklärte den Anwesenden einige Gründe für den übermäßigen Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen. Demnach zählt für sie Maßlosigkeit, Entdecken und Genießen. Der exzessive Alkoholkonsum dient vielen zu Identitätsentwicklung und als Freizeitbeschäftigung. Statistisch gesehen lag das Einstiegsalter im Jahr 2008 bei 13 Jahren. Dabei ist zu beobachten das der Respekt vor Alkohol immer weiter abnimmt.
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Der SÜDKURIER berichtete über ein Treffen zwischen der Unicef-Juniorbotschafterin der Ortsgruppe Lörrach, mehreren Kindern und Jugendlichen und einer ehemaligen Bundestagsabgeordneten Marion Caspers-Merk. Dabei ging es unter anderem um die Problematik der Suchtprävention bei Kinder und Jugendlichen. Einige sehr intelligente Frage stellte dabei ein elfjähriges Mädchen, warum es nur Präventionskampagnen für Jugendliche, nicht aber für Erwachsene gibt. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Caspers-Merk nahm diese Frage gerne auf, denn das vorgelebte Trinkverhalten der Eltern kann ein entscheidender Faktor werden, der Kinder und Jugendliche frühzeitig zum Einstieg in den Alkoholkonsum führen kann.
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Allgemein ist ein Rückgang des Drogenkonsums unter Kindern und Jugendlichen festzustellen. Auch beim Thema Alkohol sieht es ähnlich, trotz der vielen Berichte über Komasaufen unter Kindern und Jugendlichen. Statistisch gesehen geht der Konsum zurück, aber die Extremfälle haben in diesem Zusammenhang stark zugenommen. WELT Online berichtete nun von einer neuen Studie der Hansestadt Hamburg („Schulbus“-Studie des Büros für Suchtprävention) aus der eine neue Problemgruppe hervorgeht: Mädchen und Jugendliche mit Migrationshintergrund.
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Die Wormser Zeitung berichtete über eine Veranstaltung zur Suchtprävention mit Kindern und Jugendlichen im Wormser Jugendcafé „Na sowas“. Anlass dafür: Mit 14 Jahren haben die meisten Kinder und Jugendliche ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol gemacht, mit 15,5 Jahren dann meist den ersten Vollrausch erlebt. Die Zahlen steigen, das Alter sinkt. Daher ist die Vorbildfunktion der Erwachsenen und Eltern die beste Suchtprävention im Kampf gegen den Alkohol unter Kindern und Jugendlichen. Ein vernünftiger Umgang mit Alkohol ist die beste Anleitung für den Nachwuchs.
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Die Südwest Presse berichtete über eine Veranstaltung in Riedlingen, in der es um den Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen ging. Vor allem die Prävention stand im Vordergrund der Veranstaltung. Im Landkreis Biberach ist seit längerem zu beobachten, dass auch hier das Komasaufen als neue Form der Freizeitgestaltung Einzug gehalten halten. Das Verhalten der Jugendlichen unter Alkohol sei wesentlich aggressiver und gewalttätiger geworden. Dabei ging es den Veranstaltern Alkohol komplett zu verbieten, sondern um Aufklärung, Sensibilisierung und Prävention.
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Wie der Österreichische Rundfunk ORF berichtete, hat das Linzer Institut Suchtprävention von pro mente Oberösterreich eine Studie über das Komasaufen unter Kinder und Jugendlichen erstellt. Bei etwa acht Prozent der Fälle handelt es sich dabei tatsächlich um „Komatrinker“. Bei 34 Prozent der untersuchten Fälle gaben die Kinder und Jugendlichen an, dass sie dadurch versuchten ihre Probleme zu lösen. Fast 60 Prozent der wegen Alkoholvergiftung behandelten Kinder und Jugendliche erklärten, dass sich bei ihnen nur um reine „Trink-Unfälle“ handelte.
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Vorsorge zahlt sich langfristig aus. Die Hilpoltsteiner Zeitung berichtete über eine Tagung zur Suchtprävention der Stadt Nürnberg. Der erbitterte Kampf gegen das Komasaufen und sogenannten 99-Cent-Partys hat sich in die Stadt ausgezahlt. Daher zogen die 350 Fachleute aus der ganzen Bundesrepublik ein positives Fazit aus ihrem Kampf gegen den Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land: Kinder und Jugendliche greifen vermehrt zur Flasche. Zwar ist der Gesamtkonsum rückläufig, aber die Extrembesäufnisse legen zu. Die Problematik ist Länderübergreifend dieselbe.
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