Tag Archive for 'Sucht'

Mädchen sind besonders betroffen

Focus Online führte ein Interview mit Suchtforscher Lindenmeyer, Direktor der Salus Klinik, über das Thema Alkohol und Prävention bei Kindern und Jugendlichen. In dem Interview geht es um das umstrittene Projekt um Alkohol im Schulunterricht. Dadurch, so der Ansatz von „Lieber schlau als blau“, sollten die Kinder und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernen.

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Wann sind wir am Limit?

Diese Frage stellte die Frankfurter Neue Presse. 70.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am Alkoholkonsum. Der Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Doch mit welchen Mitteln können Kinder und Jugendlichen von Alkoholexzessen abgehalten werden? Die Referentin für Suchtprävention beim Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main meint, dass zu krasse Inhalte nicht abschrecken, sondern eine Blockade bei den Jugendlichen hervorrufen würden. Sie plädiert für einen anderen Weg.

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Saufen bis der Notarzt kommt

Die Südwest Presse berichtete, dass 2009 in Reutlingen 71 Kinder und Jugendliche wegen einer lebensgefährlichen Alkoholvergiftung im Reutlinger Krankenhaus behandelt werden mussten. Nun wurde auch in Reutlingen das Suchtpräventionsprojekt HaLT (Hart am Limit) eingeführt. Es soll junge Menschen vor einem Absturz in die Sucht bewahren und ihnen Alternativen zum Komasaufen aufzuzeigen.

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Trinkexperimente in Schulen

Was nach verkehrter Welt klingt, ist in Brandenburg erlaubt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Trinkexperimente in Schulen und Jugendclubs sind in Brandenburg neue Ansätze zur Suchtprävention, um Kinder und Jugendliche vom Komasaufen abzuhalten. Doch nicht alle Präventionsstrategen sind von solchen Experimenten begeistert. Vor allem Berlin, in dem wöchentliche Jugendliche wegen Alkoholvergiftung in Krankenhäusern behandelt werden müssen, sieht die Experimente kritisch.

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Trinken im Unterricht

Das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe des Kreises Rheingau-Taunus legte stellte seinen Jahresbericht 2009 vor, wie der Wiesbadener Kurier berichtete. Vor allem bei jungen Leuten steht das Thema Alkohol neben den Neuen Medien im Fokus der Aufmerksamkeit. Immer öfters kommt es auch vor, dass Kinder und Jugendliche Alkohol in Schulen trinken, berichtete eine Diplomsozialarbeiterin. Auch die Beratungen in der Altersgruppe unter 20 Jahre haben stark zu genommen.

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Beim Komasaufen hört der Spaß auf

Wie der SÜDKURIER berichtete, sollen bei Alkoholexzessen unter Kindern und Jugendlichen zukünftig Ärzte und Eltern im Kreis Waldshut verstärkt gefordert sein. Vor allem die Eltern sollen mehr als bisher in die Pflicht genommen werden, wenn ihre Kinder wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. Aus diesem Grund wurde im Kreistag des Waldshut Kreises ein neues Konzept zur Prävention vorgestellt. Das Konzept sieht eine enge Zusammenarbeit der Krankenhäuser mit der Sucht-Fachstelle und dem Jugendamt vor. Der Arzt soll und darf das Jugendamt verständigen, wenn eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Anschließend sollen die Eltern in die Maßnahmen der Sucht-Fachstelle einbezogen werden.

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Mehr Jugendliche durch Alkohol in Klinik

Der Schwarzwald Bote berichtete, dass auch im Kreis Freudenstadt immer mehr Kinder und Jugendliche im Krankenhaus wegen Alkoholmissbrauchs landen. Auch der Kreis Freudenstadt setzt auf das Projekt HaLT, das mit seiner Suchtberatung bereits am Krankenbett der Kinder und Jugendlichen gewinnt. 2008 erreichte die Statistik der behandelten Kinder und Jugendlichen nach Alkoholexzessen seinen Höhepunkt. Das Durchschnittsalter liegt bei 15 Jahren und die Promillewerte liegen zwischen 1,2 und 2,5. Das Projekt HaLT läuft seit Beginn des vergangenen Jahres im Kreis Freudenstadt. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert werden und deren Eltern.

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Jugendschutzgesetz auch zu Hause gültig

Der Konsum von Bier, Wein und Schnaps gehört zu unserer Alltagskultur. Deshalb ist eine Begleitung der Jugendlichen beim richtigen Umgang wichtig, wie der Präventionsexperte Willi Rogler feststellt. Die Frankenpost berichtete, dass im Landkreis als auch in der Stadt Hof die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Kindern und Jugendlichen zwischen 2006 und 2009 um fast zwei Drittel gesunken ist. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls die Techniker Krankenkasse nach Auswertung einer Krankenhausstatistik der Ersatzkassen. Trotz dieser positiven Entwicklung der Präventionsbeamte der Kriminalpolizei Hof, Willi Rogler, diese Entwicklung etwas kritischer.

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Alkoholismus, eine Familienkrankheit

Selbsthilfegruppen sind wichtig für den Aufbau von Netzwerken und für die Arbeit mit Abhängigen. Die SÜDWEST PRESSE berichtete über den Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe in Süßen. Dabei zeigen sich immer wieder typische Wege in die (Alkohol-)Sucht: Im Elternhaus ist der tägliche Alkoholkonsum Normalität, wie etwa eins oder mehrere Bier als Belohnung nach erledigter Arbeit. Das Verhaltensmuster der Eltern prägt die nächste Generation, die sich dann am Vorbild der Eltern orientiert.

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Zahl der Komasäufer nimmt zu

Die Süddeutsche Zeitung berichtete, dass die Zahl der Komasäufer in Deutschland weiter zunimmt. Vor allem gibt es eine Zunahme bei Kindern und Jugendlichen. Überraschend sind auch die gestiegenen Zahlen unter den Senioren, die immer häufiger wegen akutem Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Weltweit liegt Deutschland auf dem fünften Platz. Zwar ist der Alkoholkonsum insgesamt seit Jahren nicht gestiegen, aber es gibt immer mehr Extremfälle, die nicht selten wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen. Das geht aus dem Jahrbuch Sucht 2010 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen hervor.

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Was tun, wenn Kinder zur Flasche greifen?

Dieser Frage ging die Stuttgarter Zeitung i ihrer Berichterstattung nach. Wenn junge Menschen viel trinken wird aus Spaß sehr schnell Ernst, denn gerade Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für die Folgeschäden des übermäßigen Alkoholkonsums. Ziel sollte der Renninger Initiative „Jugend und Alkohol“ ist es, die jungen Leute wenn es nötig wird, vor sich selbst zu schützen. Die Initiative leistet daher Aufklärungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen, Gastronomen, Einzelhändlern, in Vereinen und an den Schulen. Unterstützt wird die Initiative durch ein breites Spektrum bestehend aus Gemeindeverwaltung, Polizei, Vereinen, Vertretern von Eltern und Schulen.

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Lokale Alkoholpolitik

Wie der Südkurier berichtete, betreibt die Gemeinde Neuhausen ob Eck eine intensive lokale Alkoholpolitik. Zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen auf örtlicher Ebene arbeiten die Gemeindeveraltung, die Fachstelle Sucht, Vereine und die Polizeidirektion eng zusammen. Ziel der lokalen Alkoholpolitik ist es, dass Bewusstsein für einen verantwortlichen Umgang mit Alkohol bei Kindern und Jugendlichen zu erzeugen und nicht den Alkohol zu verbieten. 270.000 Menschen sind in Baden-Württemberg alkoholabhängig. 1.403 Menschen sind 2008 an ihrer Sucht gestorben. Vor de Hintergrund, dass das Komasaufen immer öfter zu Wochenendgestaltung bei Kindern und Jugendlichen gehört, hat die Gemeinde diese Aktion ins Leben gerufen.

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Prävention: Irgendwann siegt der Alkohol

DERWESTEN berichtete über einen Ansatz zur Alkoholprävention der Stadt Hattingen. 13 Flaschen Bier täglich, Einsamkeit und Depressionen. Davon berichtet ein ehemaliger Alkoholabhängiger, der 30 Jahre lang an der Alkoholsucht litt. Im Caritas Suchthilfezentrum in Hattingen spricht der 45-jährige mit Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren über seine Alkoholabhängigkeit, die bei ihm mit dem 15. Lebensjahr begann.

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Projekt zur Alkoholprävention

Die Augsburger Allgemeine berichtete von einem Alkoholpräventionsprojekt der Volksschule Kerschensteiner. Anlass für das Projekt war der Fund einer Bierflasche auf der Toilette der Schule durch den Schuldirektor. Die Zahl der Kinder unter 16 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, ist seit Jahren stark gestiegen. Das Durchschnittsalter für die ersten Erfahrungen mit Alkohol liegt mittlerweile bei 12 Jahren. Als Auftakt des Präventionsprojekts wurde eine Bilderausstellung mit dem Titel „Na toll! Alkohol und Jugendliche“ eröffnet.

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Alarmierende Zahlen

Die Ostthüringer Zeitung berichtete, dass im Jahr 2008 524 Kinder und Jugendliche aus Thüringen wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. 85 der eingelieferten Patienten waren zwischen zehn und 15 Jahre alt. Die restlichen 439 Jugendlichen waren zwischen 15 und 20 Jahre alt. Anlässlich dieser Zahlen, fand in der Landeshauptstadt in Erfurt eine Expertentagung zur Suchtprävention statt. Über 150 Experten haben auf dieser Tagung ihr Wissen und ihre Erfahrungen ausgetauscht.

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Kampf dem Alkohol: „Der Suchtsack geht um“

Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, wandelt die Fachstelle für Suchtprävention im Main-Taunus-Kreis ein altes Kinderspiel ab, um den 13 bis 14-jährigen Jugendlichen die Alkoholproblematik näher zu bringen. Dadurch kommen die Jugendlichen miteinander ins Gespräch. Das Spiel dient als Transportmittel um Informationen zum Thema Alkohol zu vermitteln und auch darüber was legal und was illegal ist.

Mehr über diese Art der Suchtprävention finden Sie hier.

Erster Schluck mit 13

Die Münsterländische Volkszeitung berichtete über einen Elterabend der Jugend- und Drogenberatung Rheine unter dem Motto: „Alkohol – Wegschauen ist keine Lösung“. Der Referent erklärte den Anwesenden einige Gründe für den übermäßigen Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen. Demnach zählt für sie Maßlosigkeit, Entdecken und Genießen. Der exzessive Alkoholkonsum dient vielen zu Identitätsentwicklung und als Freizeitbeschäftigung. Statistisch gesehen lag das Einstiegsalter im Jahr 2008 bei 13 Jahren. Dabei ist zu beobachten das der Respekt vor Alkohol immer weiter abnimmt.

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Trinkmuster der Erwachsenen – Vorbild für Kinder

Der SÜDKURIER berichtete über ein Treffen zwischen der Unicef-Juniorbotschafterin der Ortsgruppe Lörrach, mehreren Kindern und Jugendlichen und einer ehemaligen Bundestagsabgeordneten Marion Caspers-Merk. Dabei ging es unter anderem um die Problematik der Suchtprävention bei Kinder und Jugendlichen. Einige sehr intelligente Frage stellte dabei ein elfjähriges Mädchen, warum es nur Präventionskampagnen für Jugendliche, nicht aber für Erwachsene gibt. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Caspers-Merk nahm diese Frage gerne auf, denn das vorgelebte Trinkverhalten der Eltern kann ein entscheidender Faktor werden, der Kinder und Jugendliche frühzeitig zum Einstieg in den Alkoholkonsum führen kann.

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Immer mehr Mädchen trinken bis nichts mehr geht

Der Münchner Merkur berichtete über die Fachtagung „Mädchen und Alkohol“, zu dem mehrere Präventions- und Hilfevereine sowie die Hochschule München geladen hatten. Während der Fachtagung ging es um die Frage, was Mädchen von Komasaufen haben. Grund sind die in den vergangenen Jahren gestiegenen Zahlen von exzessiven Alkoholkonsum unter Kinder und Jugendlichen. 2008 wurde bundesweit 25.700 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren stationär wegen Alkoholvergiftung nach Alkoholmissbrauch stationär behandelt worden. Der Anteil der weiblichen Patienten nimmt ebenfalls seit Jahren zu.

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Studie verweist auf neue Problemgruppe

Allgemein ist ein Rückgang des Drogenkonsums unter Kindern und Jugendlichen festzustellen. Auch beim Thema Alkohol sieht es ähnlich, trotz der vielen Berichte über Komasaufen unter Kindern und Jugendlichen. Statistisch gesehen geht der Konsum zurück, aber die Extremfälle haben in diesem Zusammenhang stark zugenommen. WELT Online berichtete nun von einer neuen Studie der Hansestadt Hamburg („Schulbus“-Studie des Büros für Suchtprävention) aus der eine neue Problemgruppe hervorgeht: Mädchen und Jugendliche mit Migrationshintergrund.

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Man säuft sich blöd

Die Wormser Zeitung berichtete über eine Veranstaltung zur Suchtprävention mit Kindern und Jugendlichen im Wormser Jugendcafé „Na sowas“. Anlass dafür: Mit 14 Jahren haben die meisten Kinder und Jugendliche ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol gemacht, mit 15,5 Jahren dann meist den ersten Vollrausch erlebt. Die Zahlen steigen, das Alter sinkt. Daher ist die Vorbildfunktion der Erwachsenen und Eltern die beste Suchtprävention im Kampf gegen den Alkohol unter Kindern und Jugendlichen. Ein vernünftiger Umgang mit Alkohol ist die beste Anleitung für den Nachwuchs.

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Einstiegsalter in Alkoholkonsum sinkt

Der Usinger Anzeiger berichtet über den größten nichtkonfessionellen Verband zur Suchtselbsthilfe, die Guttempler. Die Mitglieder haben angesichts des absinkenden Einstiegsalters in den Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen mögliche Beweggründe, warum Jugendliche trinken, zusammengetragen. Gefährlich sind solche  Party-Spiele wie „Wer zuerst besoffen ist“. Hinzu kommen oftmals Liebeskummer, schulischer Leistungsdruck und unzureichende Möglichkeiten zum Ausgleich und Bewegung in der Freizeit. Alkohol dagegen wirkt enthemmend und entspannend auf viele Kinder und Jugendlichen.

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Saufen bis der Arzt kommt

Die SÜDWEST PRESSE berichtete über die kleine Gemeinde Crailsheim. 2007 mussten hier zwölf Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauch und dem Verdacht auf Alkoholvergiftung im städtischen Klinikum behandelt werden. Diese zwölf waren verteilt auf das gesamte Jahr. 2009 stieg die Zahl auf 17 Patienten, wobei sich darunter 15 Mädchen befanden. Vor allem bei 13- bis 14-jährigen ist die Gefahr mit Alkohol falsch umzugehen besonders groß. Eine weitere Hauptrisikogruppe sieht der Suchtbeauftragte des Landkreises vor allem bei den 15- bis 16-jährigen Mädchen.

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Immer mehr Komasäufer

Die Zahl von Kindern und Jugendliche, die sich bis zu Bewusstlosigkeit betrinken, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Seit 2000 hat sich die Zahl derer, die wegen Alkoholvergiftung behandelt werden mussten, fast verdreifacht. Die Rheinische Post führte zu diesem Thema ein Interview mit Gerd Engler, dem Leiter der Caritas-Suchtberatung im Kreis Kleve und wollte wissen, wie sich die Situation in diesem Kreis darstellt.

Das Interview finden Sie hier.

Erster Rausch mit 14 Jahren

Wie das Neue Deutschland berichtete, sind die Feiertage für Kinder und Jugendliche besonders gefährlich was den Alkoholkonsum angeht. Vertreter von Drogen- und Suchtberatungsstellen warnten, dass zwischen Weihnachten und Neujahr noch mehr Alkohol als sonst konsumiert werden würde. In Berlin registrierten die Beratungsstellen 2008 1.209 Fälle von alkoholisierten Kindern und Jugendlichen, 225 davon mussten wegen schwerer Alkoholvergiftung stationär behandelt werden.

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„Europameister im Saufen“

Unter dieser provokanten Überschrift berichtete der Süd Kurier über einen Diskussionsabend mit dem Suchtexperten Martin Brugger. Im Vordergrund standen die Themenkomplexe Alkohol, Medikamente, Spiele und Stress und Jugendlichen. Insgesamt sind in Deutschland 1,7 Millionen Menschen alkoholabhängig. Zwei Drittel davon sind Männer. Jeder Jugendliche trinkt im Durchschnitt 20 Kästen Bier oder 13 Liter Wodka im Jahr. Das ist nur ein Teil der Zahlen, die Martin Brugger als Input in den Diskussionsabend brachte.

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Schwerpunkt Alkoholprävention bei Jugendlichen

Wie Regio-Aktuell berichtete, sterben jährlich 42.0000 Menschen als direkte oder indirekte Folge an Alkoholmissbrauch. 8,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen konsumieren Alkohol in gefährlichen Mengen. Zwar ist der Alkoholkonsum insgesamt rückläufig, hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen Alkoholvergiftung behandelt werden mussten, in den vergangenen sieben Jahren von 9.500 auf 23.000 verdoppelt. Aus diesem Grund hat der Kreisjugendring (KJR) das Thema Alkoholprävention bei Jugendlichen zum Schwerpunktthema des Jahres 2010 gemacht.

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Jugend unter Druck

Der SÜDKURIER berichtete vor einiger Zeit über ein aufsehenerregendes Projekt des Präventionsprojekts b.free, das sich zum gemacht, Kinder und Jugendliche über Alkohol und Alkoholmissbrauch aufzuklären. Durch verschiedene Kampagnen und Zeitungsberichte über alkoholisierte Kinder und Jugendliche, fühlt sich die Jugend allgemein immer mehr Druck ausgesetzt. Aus diesem Grund haben sich Jugendliche in Allensbach zusammengetan, um sich gegen Jugendalkoholismus zu engagieren.

Mehr zu diesen Projekten finde Sie hier.

Risikocheck für gefährdete Jugendliche

Die Badische Zeitung berichtete über das neue Kursprogramm „Was geht?! Risikocheck Alkohol“ der Fachstelle Sucht des Landesverbands für Prävention und Rehabilitation Baden Württembergs in Freiburg. Das Programm richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren, die bereits durch übermäßigen Alkoholkonsum oder wegen Alkoholmissbrauchs auffällig geworden sind. Darüber hinaus richtet es sich an alle Personen, die sich aus eigenem Antrieb mit dem Thema Alkohol auseinandersetzen möchten.

Nähere Informationen dazu finden Sie in der Badischen Zeitung.

Was Alkohol und Drogen anrichten

Darüber sollen Kinder und Jugendliche beim DJK Märkisch aufgeklärt werden. Das besondere an diesem Projekt ist, dass hier nicht Erwachsene über die Folgen von Alkohol- und Drogenmissbrauch sprechen, sondern jugendliche Gruppenleiter der DJK Märkisch. DER WESTEN berichtete über das Projekt, in dem die jugendlichen Gruppenleiter auf Augenhöhe mit Kindern und Jugendlichen in altersgerechter Sprache aufgeklärt wurden. Natürlich stand bei den Veranstaltung neben der Suchtprävention auch jede Menge Spaß auf dem Programm.

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