Tag Archive for 'Präventionsprojekt'

Saufen bis der Notarzt kommt

Die Südwest Presse berichtete, dass 2009 in Reutlingen 71 Kinder und Jugendliche wegen einer lebensgefährlichen Alkoholvergiftung im Reutlinger Krankenhaus behandelt werden mussten. Nun wurde auch in Reutlingen das Suchtpräventionsprojekt HaLT (Hart am Limit) eingeführt. Es soll junge Menschen vor einem Absturz in die Sucht bewahren und ihnen Alternativen zum Komasaufen aufzuzeigen.

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Partys enden in der Notaufnahme

Die Kreisklinik Roth will auf die aktuellen Entwicklungen bei Alkohol in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen reagiere. Wie die ROTH-HILPOSTEINER Volkszeitung berichtete, wurde 2009 18 Jugendliche wegen Alkoholvergiftung in der Kreisklinik behandelt. 2010 sind es schon elf. Und die Zeit der Partys, Schulfeiern, Schützenfeste und Kirchweihen stehen noch bevor. Darum wurde das Präventionsprojekt HaLT („Hart am Limit) auch in der Kreisklinik Roth gestartet.

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Verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol vermitteln

Das Schwäbische Tageblatt berichtete über den einjährigen Geburtstag des Präventionsprojekts „Hart am Limit“ HaLT. Statistisch gesehen, trinken Kinder und Jugendliche immer weniger Alkohol als früher. Dafür wird der Alkohol, den sie konsumieren, immer hochprozentiger. Die Folge ist, dass immer mehr von ihnen mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen. Doch bevor sie das Krankenhaus verlassen dürfen, müssen sie mit Mitarbeitern von HaLT sprechen. Dadurch sollen die Kinder und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernen.

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Mit 14 in die Notaufnahme

Die Lübecker Nachrichten berichteten, dass in Lübeck jede Woche mindestens ein Kind mit schwerer Alkoholvergiftung in die Lübecker Uniklinik eingeliefert werden muss. 69 Fälle waren es im vergangenen Jahr. Knapp die Hälfte (35) davon waren Mädchen. Das Durchschnittsalter war 14 Jahre. Das ist die erschreckende Bilanz des Alkoholpräventionsprojekts „Hart am Limit (HaLT). Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn in der Statistik werden nur die Fälle registriert, die in ein Krankenhaus intensivmedizinisch betreut werden müssen. Bevor sie das Krankenhaus wieder verlassen dürfen, müssen sie an einem Gespräch mit Mitarbeitern des Präventionsprojekts teilnehmen. Die Dunkelziffer fällt entsprechend viel höher aus.

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Projekt zur Alkoholprävention

Die Augsburger Allgemeine berichtete von einem Alkoholpräventionsprojekt der Volksschule Kerschensteiner. Anlass für das Projekt war der Fund einer Bierflasche auf der Toilette der Schule durch den Schuldirektor. Die Zahl der Kinder unter 16 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, ist seit Jahren stark gestiegen. Das Durchschnittsalter für die ersten Erfahrungen mit Alkohol liegt mittlerweile bei 12 Jahren. Als Auftakt des Präventionsprojekts wurde eine Bilderausstellung mit dem Titel „Na toll! Alkohol und Jugendliche“ eröffnet.

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Am Wochenende steigt die Zahl der „Alkoholleichen“

Vor allem am Wochenende haben Notärzte und Sanitäter vermehrt mit alkoholisierten Jugendlichen zu tun. Viele betrinken sich bis zur Besinnungslosigkeit bis buchstäblich der Arzt kommt. Bisher wurden die jugendlichen Komasäufer nach einer Alkoholvergiftung oder einem Vollrausch nur medizinisch überwacht und ausgenüchtert, bevor sie wieder entlassen wurden. In Gunzenhausen startete daher ein bundesweites Präventionsprojekt, dass den jugendlichen Trinkern einen Besuch eines Mitarbeiters des Projekts beschert. Dadurch sollen die jungen Menschen über ihren übermäßigen Alkoholkonsum sprechen und konkrete Hilfe angeboten bekommen.

Den ausführlichen Beitrag dazu finden Sie im Altmühl-Boten.