Die Südwest Presse berichtete, dass 2009 in Reutlingen 71 Kinder und Jugendliche wegen einer lebensgefährlichen Alkoholvergiftung im Reutlinger Krankenhaus behandelt werden mussten. Nun wurde auch in Reutlingen das Suchtpräventionsprojekt HaLT (Hart am Limit) eingeführt. Es soll junge Menschen vor einem Absturz in die Sucht bewahren und ihnen Alternativen zum Komasaufen aufzuzeigen.
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Der Alkoholmissbrauch unter Kindern und Jugendlichen in Form des Komasaufens setzt sich weiter fort. 2009 sind nach Angaben der Techniker Krankenkasse erneut mehr Kinder und Jugendliche in Krankenhäuser nach Alkoholmissbrauch eingeliefert worden. Wie DerWesten berichtete, ist die Zahl um ganze sechs Prozent gestiegen. Dies gilt zwar nur für diejenigen, die bei der Techniker Krankenkasse versichert sind, aber der Trend wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Bundesrepublik übertragen lassen. Ziel von Präventionskampagnen in Deutschland ist es, dass Verhalten der Jugendlichen zu ändern.
Weitere Informationen zu den Ansätzen in der Alkoholprävention und deren Wirksamkeit finden Sie hier.
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Frankfurter Rundschau berichtete über zwei Präventionskampagne in Darmstadt. Anlass war ein besonders dramatischen Fall von Alkoholmissbrauch. Sieben Jungs sollen in anderthalb Stunden zwei Flaschen Wodka und zwei Sixpacks Bier konsumiert haben. Ziel dieses Gelage war es, einen möglichst hohen Alkoholpegel zu erreichen. Ein 16-jähriger musste mit fast 3,0 Promille und dem Verdacht auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.
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