Tag Archive for 'Prävention'

Mädchen sind besonders betroffen

Focus Online führte ein Interview mit Suchtforscher Lindenmeyer, Direktor der Salus Klinik, über das Thema Alkohol und Prävention bei Kindern und Jugendlichen. In dem Interview geht es um das umstrittene Projekt um Alkohol im Schulunterricht. Dadurch, so der Ansatz von „Lieber schlau als blau“, sollten die Kinder und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernen.

Das ganze Interview lesen Sie hier.

Wann sind wir am Limit?

Diese Frage stellte die Frankfurter Neue Presse. 70.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am Alkoholkonsum. Der Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Doch mit welchen Mitteln können Kinder und Jugendlichen von Alkoholexzessen abgehalten werden? Die Referentin für Suchtprävention beim Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main meint, dass zu krasse Inhalte nicht abschrecken, sondern eine Blockade bei den Jugendlichen hervorrufen würden. Sie plädiert für einen anderen Weg.

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Partys enden in der Notaufnahme

Die Kreisklinik Roth will auf die aktuellen Entwicklungen bei Alkohol in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen reagiere. Wie die ROTH-HILPOSTEINER Volkszeitung berichtete, wurde 2009 18 Jugendliche wegen Alkoholvergiftung in der Kreisklinik behandelt. 2010 sind es schon elf. Und die Zeit der Partys, Schulfeiern, Schützenfeste und Kirchweihen stehen noch bevor. Darum wurde das Präventionsprojekt HaLT („Hart am Limit) auch in der Kreisklinik Roth gestartet.

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Trinkexperimente in Schulen

Was nach verkehrter Welt klingt, ist in Brandenburg erlaubt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Trinkexperimente in Schulen und Jugendclubs sind in Brandenburg neue Ansätze zur Suchtprävention, um Kinder und Jugendliche vom Komasaufen abzuhalten. Doch nicht alle Präventionsstrategen sind von solchen Experimenten begeistert. Vor allem Berlin, in dem wöchentliche Jugendliche wegen Alkoholvergiftung in Krankenhäusern behandelt werden müssen, sieht die Experimente kritisch.

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Trinken im Unterricht

Das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe des Kreises Rheingau-Taunus legte stellte seinen Jahresbericht 2009 vor, wie der Wiesbadener Kurier berichtete. Vor allem bei jungen Leuten steht das Thema Alkohol neben den Neuen Medien im Fokus der Aufmerksamkeit. Immer öfters kommt es auch vor, dass Kinder und Jugendliche Alkohol in Schulen trinken, berichtete eine Diplomsozialarbeiterin. Auch die Beratungen in der Altersgruppe unter 20 Jahre haben stark zu genommen.

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Kampf gegen den Alkoholmissbrauch

Der Alkoholmissbrauch unter Kindern und Jugendlichen in Form des Komasaufens setzt sich weiter fort. 2009 sind nach Angaben der Techniker Krankenkasse erneut mehr Kinder und Jugendliche in Krankenhäuser nach Alkoholmissbrauch eingeliefert worden. Wie DerWesten berichtete, ist die Zahl um ganze sechs Prozent gestiegen. Dies gilt zwar nur für diejenigen, die bei der Techniker Krankenkasse versichert sind, aber der Trend wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Bundesrepublik übertragen lassen. Ziel von Präventionskampagnen in Deutschland ist es, dass Verhalten der Jugendlichen zu ändern.

Weitere Informationen zu den Ansätzen in der Alkoholprävention und deren Wirksamkeit finden Sie hier.

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Verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol vermitteln

Das Schwäbische Tageblatt berichtete über den einjährigen Geburtstag des Präventionsprojekts „Hart am Limit“ HaLT. Statistisch gesehen, trinken Kinder und Jugendliche immer weniger Alkohol als früher. Dafür wird der Alkohol, den sie konsumieren, immer hochprozentiger. Die Folge ist, dass immer mehr von ihnen mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen. Doch bevor sie das Krankenhaus verlassen dürfen, müssen sie mit Mitarbeitern von HaLT sprechen. Dadurch sollen die Kinder und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernen.

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Mehr jugendliche Komasäufer

Auch in Osnabrück ist die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Kindern und Jugendliche angestiegen, wie die Osnabrücker Zeitung berichtete. 2009 wurden dem Caritasverband 80 Fälle gemeldet, in denen nach Alkoholkonsum Kinder und Jugendliche im Krankenhaus stationär behandelt werden mussten. Im ersten Quartal 2010 wurden bereits 29 Fälle registriert. Allerdings warnt der Caritasverband davor, die Zahlen mit Komasäufern gleichzusetzen. Hintergrund der steigenden Zahlen in den Kliniken könnte auch die vermehrte Aufklärungsarbeit sein. Daher werden heute alkoholisierte Jugendliche zum Ausnüchtern eher in ein Krankenhaus gebracht als nach Hause zu den Eltern.

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Beim Komasaufen hört der Spaß auf

Wie der SÜDKURIER berichtete, sollen bei Alkoholexzessen unter Kindern und Jugendlichen zukünftig Ärzte und Eltern im Kreis Waldshut verstärkt gefordert sein. Vor allem die Eltern sollen mehr als bisher in die Pflicht genommen werden, wenn ihre Kinder wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. Aus diesem Grund wurde im Kreistag des Waldshut Kreises ein neues Konzept zur Prävention vorgestellt. Das Konzept sieht eine enge Zusammenarbeit der Krankenhäuser mit der Sucht-Fachstelle und dem Jugendamt vor. Der Arzt soll und darf das Jugendamt verständigen, wenn eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Anschließend sollen die Eltern in die Maßnahmen der Sucht-Fachstelle einbezogen werden.

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Keine Eintagsfliege

Der Kampf gegen den Missbrauch von Alkohol darf keine Eintagsfliege sein. Die Stuttgarter Nachrichten stellten daher ein Präventionsnetzwerk aus Filderstadt zu. Hintergrund des Netzwerkes ist, dass die Bereitschaft zu Gewalt von Kindern und Jugendlichen unter Alkohol- und Drogeneinfluss stetig wächst. Erwachsene und vor allem die Eltern müssen den Kindern ein besseres Vorbild im Umgang mit Alkohol sein. Das Präventionsnetzwerk besteht aus Kirchen, Vereinen, Schulen, Selbsthilfegruppen sowie des Stadt- und Jugendgemeinderates und setzt genau an diesem Punkt an.

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Mehr Jugendliche durch Alkohol in Klinik

Der Schwarzwald Bote berichtete, dass auch im Kreis Freudenstadt immer mehr Kinder und Jugendliche im Krankenhaus wegen Alkoholmissbrauchs landen. Auch der Kreis Freudenstadt setzt auf das Projekt HaLT, das mit seiner Suchtberatung bereits am Krankenbett der Kinder und Jugendlichen gewinnt. 2008 erreichte die Statistik der behandelten Kinder und Jugendlichen nach Alkoholexzessen seinen Höhepunkt. Das Durchschnittsalter liegt bei 15 Jahren und die Promillewerte liegen zwischen 1,2 und 2,5. Das Projekt HaLT läuft seit Beginn des vergangenen Jahres im Kreis Freudenstadt. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert werden und deren Eltern.

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Jugendschutzgesetz auch zu Hause gültig

Der Konsum von Bier, Wein und Schnaps gehört zu unserer Alltagskultur. Deshalb ist eine Begleitung der Jugendlichen beim richtigen Umgang wichtig, wie der Präventionsexperte Willi Rogler feststellt. Die Frankenpost berichtete, dass im Landkreis als auch in der Stadt Hof die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Kindern und Jugendlichen zwischen 2006 und 2009 um fast zwei Drittel gesunken ist. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls die Techniker Krankenkasse nach Auswertung einer Krankenhausstatistik der Ersatzkassen. Trotz dieser positiven Entwicklung der Präventionsbeamte der Kriminalpolizei Hof, Willi Rogler, diese Entwicklung etwas kritischer.

Warum, dass erfahren Sie hier.

Coolsein ohne Alkohol

Die Aachener Nachrichten berichteten über eine Kampagne gegen Alkohol und Komasaufen und Kinder und Jugendlichen im Kreis Düren. Beteiligt sind an der Kampagne unter dem Motto „Coolsein ohne Alkohol oder gar Komasaufen“ die AOK Regionaldirektion Düren-Jülich, Polizei, Drogenberatung und das Motivation Dance Team. Die Aktion richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche zwischen elf und 16 Jahren. Im vergangenen Jahr mussten 275.000 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholvergiftung oder Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus gebracht werden. 4.500 davon waren jünger als 15 Jahre. Aus diesem Grund richtet sich die Aktion vor allem an diese spezielle Altersgruppe.

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Mit 14 in die Notaufnahme

Die Lübecker Nachrichten berichteten, dass in Lübeck jede Woche mindestens ein Kind mit schwerer Alkoholvergiftung in die Lübecker Uniklinik eingeliefert werden muss. 69 Fälle waren es im vergangenen Jahr. Knapp die Hälfte (35) davon waren Mädchen. Das Durchschnittsalter war 14 Jahre. Das ist die erschreckende Bilanz des Alkoholpräventionsprojekts „Hart am Limit (HaLT). Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn in der Statistik werden nur die Fälle registriert, die in ein Krankenhaus intensivmedizinisch betreut werden müssen. Bevor sie das Krankenhaus wieder verlassen dürfen, müssen sie an einem Gespräch mit Mitarbeitern des Präventionsprojekts teilnehmen. Die Dunkelziffer fällt entsprechend viel höher aus.

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Bis zur Besinnungslosigkeit

Frankfurter Rundschau berichtete über zwei Präventionskampagne in Darmstadt. Anlass war ein besonders dramatischen Fall von Alkoholmissbrauch. Sieben Jungs sollen in anderthalb Stunden zwei Flaschen Wodka und zwei Sixpacks Bier konsumiert haben. Ziel dieses Gelage war es, einen möglichst hohen Alkoholpegel zu erreichen. Ein 16-jähriger musste mit fast 3,0 Promille und dem Verdacht auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Mehr zu den beiden Kampagnen in Darmstadt finden Sie hier.

Was tun, wenn Kinder zur Flasche greifen?

Dieser Frage ging die Stuttgarter Zeitung i ihrer Berichterstattung nach. Wenn junge Menschen viel trinken wird aus Spaß sehr schnell Ernst, denn gerade Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für die Folgeschäden des übermäßigen Alkoholkonsums. Ziel sollte der Renninger Initiative „Jugend und Alkohol“ ist es, die jungen Leute wenn es nötig wird, vor sich selbst zu schützen. Die Initiative leistet daher Aufklärungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen, Gastronomen, Einzelhändlern, in Vereinen und an den Schulen. Unterstützt wird die Initiative durch ein breites Spektrum bestehend aus Gemeindeverwaltung, Polizei, Vereinen, Vertretern von Eltern und Schulen.

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Lokale Alkoholpolitik

Wie der Südkurier berichtete, betreibt die Gemeinde Neuhausen ob Eck eine intensive lokale Alkoholpolitik. Zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen auf örtlicher Ebene arbeiten die Gemeindeveraltung, die Fachstelle Sucht, Vereine und die Polizeidirektion eng zusammen. Ziel der lokalen Alkoholpolitik ist es, dass Bewusstsein für einen verantwortlichen Umgang mit Alkohol bei Kindern und Jugendlichen zu erzeugen und nicht den Alkohol zu verbieten. 270.000 Menschen sind in Baden-Württemberg alkoholabhängig. 1.403 Menschen sind 2008 an ihrer Sucht gestorben. Vor de Hintergrund, dass das Komasaufen immer öfter zu Wochenendgestaltung bei Kindern und Jugendlichen gehört, hat die Gemeinde diese Aktion ins Leben gerufen.

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Prävention: Irgendwann siegt der Alkohol

DERWESTEN berichtete über einen Ansatz zur Alkoholprävention der Stadt Hattingen. 13 Flaschen Bier täglich, Einsamkeit und Depressionen. Davon berichtet ein ehemaliger Alkoholabhängiger, der 30 Jahre lang an der Alkoholsucht litt. Im Caritas Suchthilfezentrum in Hattingen spricht der 45-jährige mit Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren über seine Alkoholabhängigkeit, die bei ihm mit dem 15. Lebensjahr begann.

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Projekt zur Alkoholprävention

Die Augsburger Allgemeine berichtete von einem Alkoholpräventionsprojekt der Volksschule Kerschensteiner. Anlass für das Projekt war der Fund einer Bierflasche auf der Toilette der Schule durch den Schuldirektor. Die Zahl der Kinder unter 16 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, ist seit Jahren stark gestiegen. Das Durchschnittsalter für die ersten Erfahrungen mit Alkohol liegt mittlerweile bei 12 Jahren. Als Auftakt des Präventionsprojekts wurde eine Bilderausstellung mit dem Titel „Na toll! Alkohol und Jugendliche“ eröffnet.

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Alarmierende Zahlen

Die Ostthüringer Zeitung berichtete, dass im Jahr 2008 524 Kinder und Jugendliche aus Thüringen wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. 85 der eingelieferten Patienten waren zwischen zehn und 15 Jahre alt. Die restlichen 439 Jugendlichen waren zwischen 15 und 20 Jahre alt. Anlässlich dieser Zahlen, fand in der Landeshauptstadt in Erfurt eine Expertentagung zur Suchtprävention statt. Über 150 Experten haben auf dieser Tagung ihr Wissen und ihre Erfahrungen ausgetauscht.

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Trinkmuster der Erwachsenen – Vorbild für Kinder

Der SÜDKURIER berichtete über ein Treffen zwischen der Unicef-Juniorbotschafterin der Ortsgruppe Lörrach, mehreren Kindern und Jugendlichen und einer ehemaligen Bundestagsabgeordneten Marion Caspers-Merk. Dabei ging es unter anderem um die Problematik der Suchtprävention bei Kinder und Jugendlichen. Einige sehr intelligente Frage stellte dabei ein elfjähriges Mädchen, warum es nur Präventionskampagnen für Jugendliche, nicht aber für Erwachsene gibt. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Caspers-Merk nahm diese Frage gerne auf, denn das vorgelebte Trinkverhalten der Eltern kann ein entscheidender Faktor werden, der Kinder und Jugendliche frühzeitig zum Einstieg in den Alkoholkonsum führen kann.

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Sport statt Kampftrinken

Wie der Donau Kurier berichtete, wird das Thema Alkohol und Jugendgewalt in Ingolstadt mit einer Vielzahl von Präventionsprojekten angegangen. Während die Politik und Polizei mit längeren Sperrzeiten liebäugelt, hat die mobile Jugendarbeit zwei neue Projekte zur Präventionsarbeit gestartet. Hinzu kommt eine Selbstverpflichtung der Wirte in Ingolstadt, keine Flatrate-Partys mehr zu veranstalten. Die Tankstellenbetreiber haben sich dazu verpflichtet, nun noch eingeschränkt Alkohol zu verkaufen. Aber auch andere Institutionen machen sich intensiv Gedanken, wie sie der Thematik Alkohol unter Kinder und Jugendlichen begegnen können.

Mehr zu den Projekten in Ingolstadt lesen Sie hier.

Immer mehr Mädchen trinken bis nichts mehr geht

Der Münchner Merkur berichtete über die Fachtagung „Mädchen und Alkohol“, zu dem mehrere Präventions- und Hilfevereine sowie die Hochschule München geladen hatten. Während der Fachtagung ging es um die Frage, was Mädchen von Komasaufen haben. Grund sind die in den vergangenen Jahren gestiegenen Zahlen von exzessiven Alkoholkonsum unter Kinder und Jugendlichen. 2008 wurde bundesweit 25.700 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren stationär wegen Alkoholvergiftung nach Alkoholmissbrauch stationär behandelt worden. Der Anteil der weiblichen Patienten nimmt ebenfalls seit Jahren zu.

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Studie verweist auf neue Problemgruppe

Allgemein ist ein Rückgang des Drogenkonsums unter Kindern und Jugendlichen festzustellen. Auch beim Thema Alkohol sieht es ähnlich, trotz der vielen Berichte über Komasaufen unter Kindern und Jugendlichen. Statistisch gesehen geht der Konsum zurück, aber die Extremfälle haben in diesem Zusammenhang stark zugenommen. WELT Online berichtete nun von einer neuen Studie der Hansestadt Hamburg („Schulbus“-Studie des Büros für Suchtprävention) aus der eine neue Problemgruppe hervorgeht: Mädchen und Jugendliche mit Migrationshintergrund.

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Bundesregierung setzt auf Aufklärung statt Verbote

FOCUS Online berichtete über den Umgang der Bundesregierung mit Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Sie setzt auf Aufklärung, statt auf Verbote, so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans. Stattdessen sollen bereits vorhandene Verbote stärker kontrolliert und umgesetzt werden. Im Vordergrund steht aber die Prävention bei Kinder und Jugendlichen, um exzessives Komasaufen von vorneherein zu verhindern. Die Drogenbeauftragte plädierte für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, wobei vor allem die Eltern und die Schulen mehr eingebunden werden müssen.

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Offener über Alkoholmissbrauch reden

DerWesten berichtete über Forderungen von Politik und Verwaltung, Eltern mehr in die Alkoholprävention einzubinden. Zwar könnten Ordnungsämter vermehrt Kontrollen im Bereich des Jugendschutzes, beispielsweise über die Einhaltung des Verbots der Abgabe von Alkohol an Minderjährige. Doch die von solchen Maßnahmen betroffenen Laden- und Kioskbesitzer fordern ebenfalls eine bessere Aufklärung über die Schäden von Alkohol durch die Eltern der Kinder. So beobachten Spirituosenverkäufer seit langem, dass immer mehr Mädchen unter betrunkenen Kindern und Jugendlichen zu finden sind und die Betroffenen immer jünger werden.

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Einstiegsalter in Alkoholkonsum sinkt

Der Usinger Anzeiger berichtet über den größten nichtkonfessionellen Verband zur Suchtselbsthilfe, die Guttempler. Die Mitglieder haben angesichts des absinkenden Einstiegsalters in den Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen mögliche Beweggründe, warum Jugendliche trinken, zusammengetragen. Gefährlich sind solche  Party-Spiele wie „Wer zuerst besoffen ist“. Hinzu kommen oftmals Liebeskummer, schulischer Leistungsdruck und unzureichende Möglichkeiten zum Ausgleich und Bewegung in der Freizeit. Alkohol dagegen wirkt enthemmend und entspannend auf viele Kinder und Jugendlichen.

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Initiative gegen Komasaufen

Die Allgemeine Zeitung berichtete über eine effektive Präventionsmaßnahme der Stadt Dienheim in Rheinland-Pfalz. Um die Auswüchse des Komasaufens unter Kinder und Jugendlichen vor allem in der Fastnachtzeit einzudämmen, begann 2005 die Stadt Dienheim mit einer groß angelegten Präventionskampagne und Kontrollen gegen das Problem vorzugehen. Das System der Dienheimer hat sich seit dem bewährt und wird auch beim diesjährigen Fastnachtsumzug zum Einsatz kommen. Die Zahl der Alkoholleichen während der närrischen Zeit konnte deutlich gesenkt werden.

Mehr Informationen zum Konzept der Stadt Dienheim finden Sie hier.

„Europameister im Saufen“

Unter dieser provokanten Überschrift berichtete der Süd Kurier über einen Diskussionsabend mit dem Suchtexperten Martin Brugger. Im Vordergrund standen die Themenkomplexe Alkohol, Medikamente, Spiele und Stress und Jugendlichen. Insgesamt sind in Deutschland 1,7 Millionen Menschen alkoholabhängig. Zwei Drittel davon sind Männer. Jeder Jugendliche trinkt im Durchschnitt 20 Kästen Bier oder 13 Liter Wodka im Jahr. Das ist nur ein Teil der Zahlen, die Martin Brugger als Input in den Diskussionsabend brachte.

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Wochenendspaß: Komasaufen

Es scheint fast so, dass das Komasaufen unter Kinder und Jugendlichen ein weitverbreiteter Wochenendspaß ist. Nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts geht aus einer Studie des Bundesbeauftragten für Drogen hervor, dass sich jeder fünfte Minderjährige regelmäßig bei sogenannten Koma-Partys bis zur Bewusstlosigkeit betrinkt. Solche Partys enden für die Jugendlichen nicht selten auf dem Polizeirevier, wenn es unter dem Einfluss des Alkohols zu Handgreiflichkeiten kam. Für einige endet die Nacht aber auch im Krankenhaus, wo sie wegen Alkoholvergiftung und Alkoholmissbrauchs behandelt werden müssen.

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