Selbsthilfegruppen sind wichtig für den Aufbau von Netzwerken und für die Arbeit mit Abhängigen. Die SÜDWEST PRESSE berichtete über den Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe in Süßen. Dabei zeigen sich immer wieder typische Wege in die (Alkohol-)Sucht: Im Elternhaus ist der tägliche Alkoholkonsum Normalität, wie etwa eins oder mehrere Bier als Belohnung nach erledigter Arbeit. Das Verhaltensmuster der Eltern prägt die nächste Generation, die sich dann am Vorbild der Eltern orientiert.
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Der Münchner Merkur berichtete über die Fachtagung „Mädchen und Alkohol“, zu dem mehrere Präventions- und Hilfevereine sowie die Hochschule München geladen hatten. Während der Fachtagung ging es um die Frage, was Mädchen von Komasaufen haben. Grund sind die in den vergangenen Jahren gestiegenen Zahlen von exzessiven Alkoholkonsum unter Kinder und Jugendlichen. 2008 wurde bundesweit 25.700 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren stationär wegen Alkoholvergiftung nach Alkoholmissbrauch stationär behandelt worden. Der Anteil der weiblichen Patienten nimmt ebenfalls seit Jahren zu.
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