Dieser interessanten Frage ging der fränkische Tag nach. Der Kreisjugendring Forchheim hat zum Thema Komasaufen oder Bingedrinking über 1.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 und 19 Jahren mittels Fragebogen anonym befragt. Von den zurückgeschickten Antworten konnten 993 für die Auswertung verwendet werden. Diese hohe Resonanz erklären sich die Verantwortlichen vor allem aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem staatlichen Schulamt, den örtlichen Schulen sowie den Jugendeinrichtungen des Landkreises.
Die Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier.
Wie die Gießener Allgemeine berichtete, nimmt auch in der Universitäts-Stadt Gießen das Komasaufen („Binge-Drinking“) immer weiter zu. Bereits 2009 wurden in der Universitäts-Kinderklinik 46 Minderjährige wegen Alkoholmissbrauchs und Alkoholvergiftung eingeliefert und stationär behandelt. Die Klinikleitung schätzt, dass bis Ende des Jahres der Rekord aus dem Jahr 2007 übertroffen werden wird.
Mehr dazu finden Sie im Beitrag der Gießener Allgemeine.
Wie die Apotheker Zeitung berichtete, steigt in Deutschland die Zahl der 15 bis 19-jährigen Jugendlichen, die wegen Alkoholmissbrauchs ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Als besonders gefährlicher Trend unter den Jugendlichen hat sich das sogenannte „Binge Drinking“ erwiesen. Dabei exzessiv innerhalb kurzer Zeit große Mengen Alkohol getrunken. 17 Prozent der wegen Alkoholvergiftung behandelten Jugendlichen behalten nach der Behandlung im Krankenhaus seine Trinkgewohnheiten bei.
Mehr Informationen dazu finden Sie in der Apotheker Zeitung.
Der Alkoholkonsum unter Kinder und Jugendlichen nimmt stark zu. Das Hamburger Abendblatt stelle nun ein Buch vor, in dem Experten Betroffenen und Eltern Wege aus der Alkoholfalle aufzeigen wollen. Die Hälfte der 16 bis 17-jährigen Jugendlichen in Deutschland betreibt regelmäßig mindestens einmal im Monat das sogenannte Komasaufen (Binge-Drinking). Diese Zahlen sind im europäischen Kontext Spitzenreiter.
Mehr zum Buch „Wenn Jugendliche trinken – Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen“ sowie zum Artikel finde Sie hier.
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