Diese Frage stellte die Frankfurter Neue Presse. 70.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am Alkoholkonsum. Der Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Doch mit welchen Mitteln können Kinder und Jugendlichen von Alkoholexzessen abgehalten werden? Die Referentin für Suchtprävention beim Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main meint, dass zu krasse Inhalte nicht abschrecken, sondern eine Blockade bei den Jugendlichen hervorrufen würden. Sie plädiert für einen anderen Weg.
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In Baden-Württemberg kann man nachts keinen Alkohol mehr kaufen. Nach 22 Uhr gibt es keine Alkoholika mehr zu kaufen. So will die Politik in Zukunft Alkoholexzesse unter Kinder und Jugendliche verhindern. Wie der Tagesspiegel berichtete, trifft dieses Verbot in Berlin auf wenig Gegenliebe. Demgegenüber stehen 2058 Kinder und Jugendliche, die im vergangenen Jahr von der Polizei nach übermäßigen Alkoholkonsum aufgegriffen hat.
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Der Schwarzwald Bote berichtete, dass auch im Kreis Freudenstadt immer mehr Kinder und Jugendliche im Krankenhaus wegen Alkoholmissbrauchs landen. Auch der Kreis Freudenstadt setzt auf das Projekt HaLT, das mit seiner Suchtberatung bereits am Krankenbett der Kinder und Jugendlichen gewinnt. 2008 erreichte die Statistik der behandelten Kinder und Jugendlichen nach Alkoholexzessen seinen Höhepunkt. Das Durchschnittsalter liegt bei 15 Jahren und die Promillewerte liegen zwischen 1,2 und 2,5. Das Projekt HaLT läuft seit Beginn des vergangenen Jahres im Kreis Freudenstadt. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert werden und deren Eltern.
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Der Konsum von Bier, Wein und Schnaps gehört zu unserer Alltagskultur. Deshalb ist eine Begleitung der Jugendlichen beim richtigen Umgang wichtig, wie der Präventionsexperte Willi Rogler feststellt. Die Frankenpost berichtete, dass im Landkreis als auch in der Stadt Hof die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Kindern und Jugendlichen zwischen 2006 und 2009 um fast zwei Drittel gesunken ist. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls die Techniker Krankenkasse nach Auswertung einer Krankenhausstatistik der Ersatzkassen. Trotz dieser positiven Entwicklung der Präventionsbeamte der Kriminalpolizei Hof, Willi Rogler, diese Entwicklung etwas kritischer.
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WELT ONLINE berichtete über mögliche Erklärung, warum es unter Kindern und Jugendlichen immer wieder zu Alkoholexzessen kommt. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Gruppensituation und der Geschlechterrolle. Jungen beispielsweise trinken, um ihre Männlichkeit zu beweisen, da besonders trinkfeste männliche Jugendliche ein hohes Ansehen genießen. Mädchen trinken dagegen, um ihr Verhalten – wie etwa beim Flirten – später entschuldigen zu können. Gleich sind bei beiden Geschlechtern die negativen Folgen eines solchen Exzesses: Alkoholvergiftung nach massiven Alkoholmissbrauch.
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Die SÜDWEST PRESSE berichtete über einen Maßnahmenkatalog der Gemeinde Waschbeuren. Mir dem Zehn-Punkte-Programm will die Gemeinde Alkoholexzesse auch unter Kinder und Jugendlichen wie in den vergangenen Jahren verhindern. Die vergangenen Sessionen der Fastnacht waren geprägt von volltrunkenen Jugendlichen, verwüsteten Gärten und zerschlagenen Flaschen. Mit dem Maßnahmenkatalog der Gemeinde sollen solche Exzesse in der kommenden Session vermieden werden.
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Welt Online berichtete über mehrere Alkoholexzesse unter Kinder und Jugendlichen, die im Anschluss nach dem Komasaufen wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. Besonders krass ist der Fall eines 14-jährigen Mädchens in Niederbayern, dass mit einem Alkoholwert von über drei Promille bewusstlos auf einer Parkbank aufgefunden wurde. Ähnlich der Fall eines 15-jährigens Jungen aus Berlin, den die Polizei bewusstlos volltrunken auf dem Gehsteig liegend gefunden hat. Auch er wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte stellten auch bei ihm einen Blutalkoholwert von über drei Promille fest.
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