Monthly Archive for Mai, 2010

Stadt gegen Saufgelage

Wie DERWESTEN berichtete, werden die Stadtfeste in Gladbeck von Jugendlichen immer wieder zum exzessiven Alkoholkonsum genutzt. Viele treffen sich mit Freunden und decken sich vorher mit reichlich Alkohol aus Supermärkten ein, um diesen dann auf den Festen ohne Aufsichtspersonen zu konsumieren. Umfragen haben ergeben, dass etwa 80 Prozent der Jugendlichen mit 13 oder 14 Jahren angefangen haben, Alkohol zu trinken. Die Stadt wird nun auf diese Entwicklung u.a. mit verstärkten Taschenkontrollen durch die Polizei reagieren.

Mehr über die Maßnahmen in Gladbeck erfahren Sie hier.

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Starke Zunahme von Alkoholvergiftungen

Welt Online berichtete über die neuesten Veröffentlichungen der Techniker Krankenkasse (TK) zum Thema Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen. Die Zahl der Alkoholvergiftungen ist laut Angaben der TK in den Jahren 2006 bis 2009 um fast ein 25 Prozent gestiegen. 2009 wurden 800 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 19 Jahren wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt.

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Keine Eintagsfliege

Der Kampf gegen den Missbrauch von Alkohol darf keine Eintagsfliege sein. Die Stuttgarter Nachrichten stellten daher ein Präventionsnetzwerk aus Filderstadt zu. Hintergrund des Netzwerkes ist, dass die Bereitschaft zu Gewalt von Kindern und Jugendlichen unter Alkohol- und Drogeneinfluss stetig wächst. Erwachsene und vor allem die Eltern müssen den Kindern ein besseres Vorbild im Umgang mit Alkohol sein. Das Präventionsnetzwerk besteht aus Kirchen, Vereinen, Schulen, Selbsthilfegruppen sowie des Stadt- und Jugendgemeinderates und setzt genau an diesem Punkt an.

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Mehr Jugendliche durch Alkohol in Klinik

Der Schwarzwald Bote berichtete, dass auch im Kreis Freudenstadt immer mehr Kinder und Jugendliche im Krankenhaus wegen Alkoholmissbrauchs landen. Auch der Kreis Freudenstadt setzt auf das Projekt HaLT, das mit seiner Suchtberatung bereits am Krankenbett der Kinder und Jugendlichen gewinnt. 2008 erreichte die Statistik der behandelten Kinder und Jugendlichen nach Alkoholexzessen seinen Höhepunkt. Das Durchschnittsalter liegt bei 15 Jahren und die Promillewerte liegen zwischen 1,2 und 2,5. Das Projekt HaLT läuft seit Beginn des vergangenen Jahres im Kreis Freudenstadt. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert werden und deren Eltern.

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Jugendschutzgesetz auch zu Hause gültig

Der Konsum von Bier, Wein und Schnaps gehört zu unserer Alltagskultur. Deshalb ist eine Begleitung der Jugendlichen beim richtigen Umgang wichtig, wie der Präventionsexperte Willi Rogler feststellt. Die Frankenpost berichtete, dass im Landkreis als auch in der Stadt Hof die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Kindern und Jugendlichen zwischen 2006 und 2009 um fast zwei Drittel gesunken ist. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls die Techniker Krankenkasse nach Auswertung einer Krankenhausstatistik der Ersatzkassen. Trotz dieser positiven Entwicklung der Präventionsbeamte der Kriminalpolizei Hof, Willi Rogler, diese Entwicklung etwas kritischer.

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Wieder Jugendlicher zum Alkoholmissbrauch gezwungen

Wie die Rheinische Post berichtete, wurde ein 16-jähriger zum Schnaps trinken gezwungen. Zuvor hatte der Jugendliche mit etwa zehn anderen Jugendlichen gefeiert und reichlich Alkohol zu sich genommen haben. Im Verlaufe des Abends soll der 16-jährige dann von einem 15-jährigen Jugendliche gezwungen worden sein, Schnaps zu trinken. Der 16-jährige musste sich mehrfach übergeben und brach bewusstlos zusammen. Der Notarzt brachte den alkoholisierten Jugendlichen ins Krankenhaus, wo er wegen Alkoholvergiftung und akuter Lebensgefahr behandelt werden musste.

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15-jähriger im Krankenhaus

Der SÜDKURIER berichtete über einen 15-jährigen Jugendlichen, der von der Polizei in der Langwatte in Ebingen aufgegriffen wurde. Der Jugendliche war so betrunken, dass er nicht mehr stehen konnte. Den Alkohol hatte er auf einer Feier in Onstmettingen erhalten. Die Polizei brachte den betrunkenen Jugendlichen vorsorglich ins Krankenhaus, wo er stationär behandelt wurde.

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Coolsein ohne Alkohol

Die Aachener Nachrichten berichteten über eine Kampagne gegen Alkohol und Komasaufen und Kinder und Jugendlichen im Kreis Düren. Beteiligt sind an der Kampagne unter dem Motto „Coolsein ohne Alkohol oder gar Komasaufen“ die AOK Regionaldirektion Düren-Jülich, Polizei, Drogenberatung und das Motivation Dance Team. Die Aktion richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche zwischen elf und 16 Jahren. Im vergangenen Jahr mussten 275.000 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholvergiftung oder Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus gebracht werden. 4.500 davon waren jünger als 15 Jahre. Aus diesem Grund richtet sich die Aktion vor allem an diese spezielle Altersgruppe.

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Jugendliche im Vollrausch

Die Frankenpost berichtete von zwei Fällen in Wunsiedel im vergangenen Jahr. In einem Fall sprang an einem Nachmittag ein betrunkener Schüler vor ein Auto. Die Polizei nahm den Jugendlichen in Gewahrsam. Im zweiten Fall brach eine 15-jährige in einer Eisdiele mit einer Alkoholvergiftung zusammen. Die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Kindern und Jugendlichen ist  laut der Techniker Krankenkasse seit 2006 um 22 Prozent zurückgegangen. Die Regierung von Oberfranken hingegen schlägt Alarm: Laut einer Mitteilung gibt es im Landkreis Wunsiedel und Hof besonders viele Fälle von Komasaufen unter Kinder und Jugendlichen. Und ins ganz Bayern ist die Zahl der behandelten Alkoholvergiftungen unter Kindern und Jugendlichen, die stationäre behandelt werden mussten, um 170 Prozent gestiegen.

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Bayern: Mehr Jugendliche im Krankenhaus

2009 wurden in ganz Bayern insgesamt mehr als 1.300 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Doch diese Zahl umfasst keinesfalls die gesamten Fälle, sondern lediglich die, die bei einer der Ersatzkassen versichert sind. In Bayern ist die Zahl der eingelieferten Kinder und Jugendlichen seit dem Jahr 2006 um rund 24 Prozent gestiegen. Die Krankenkassen beziffern die Behandlungskosten mit insgesamt 700.000 Euro. Die Angaben der Krankenkassen werden unterdessen auch von den Experten vor Ort bestätigt, wie etwa vom Landratsamt Augsburg wie die Augsburger Allgemeine berichtete.

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Zahl der Alkoholmissbräuche nimmt zu

Wie die HNA berichtete, nimmt auch die Zahl der Jugendlichen im Werra-Meißner-Kreis zu, die wegen Alkoholmissbrauchs ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. 2008 zählten die Krankenhäuser 25 Einlieferungen von Kinder und Jugendlichen, die nach Alkoholmissbrauch behandelt werden musste und zwischen elf und 18 Jahren alt waren. 2009 stieg die Zahl auf 31 Personen an. Zwar wurde der Höchststand von 2007 nicht erreicht, doch die Ärzte können einen klaren Trend beim Alkoholmissbrauch unter Kindern und Jugendlichen ausmachen.

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Im Rausch ins Krankenhaus

Die Märkische Allgemeine berichtete, dass das Saarland in der bundesweiten Bilanz der jugendlichen Komatrinker an erster Stelle steht. Auch in Brandenburg hat die Zahl der Komasäufer stark zugenommen. Kinder und Jugendliche werden immer wieder ins Krankenhaus wegen Alkoholvergiftung eingeliefert. Man könnte meinen, dies sein ein Problem der Metropolen. Doch weitgefehlt. Mittelgroße Städte sind von dem Problem viel stärker betroffen, als man vermuten könnte. In der Statistik der betroffenen Städte sind vor allem bayerische Städte ganz vorn mit dabei. Auf die Einwohnerzahl bezogen werden am häufigsten in Bamberg zehn- bis 19-jährige Kinder und Jugendliche nach akutem Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert.

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Gelage enden in Klinik

Die Süddeutsche Zeitung berichtete über mehrere Zechgelage von bayerischen Jugendlichen. Für mehrere Beteilige endeten die Gelage im Krankenhaus. So wurde beispielsweise eine 16-jährige bewusstlos in der Nähe eines Sportheims im Landkreis Donau-Ries entdeckt. Das Mädchen hatte nach Angaben der Polizei bei einer Feier harten Alkohol konsumiert und irgendwann das Bewusstsein verloren. Das Mädchen musste wegen des Verdachts auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden und dort intensiv medizinisch behandelt werden.

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Mit 14 in die Notaufnahme

Die Lübecker Nachrichten berichteten, dass in Lübeck jede Woche mindestens ein Kind mit schwerer Alkoholvergiftung in die Lübecker Uniklinik eingeliefert werden muss. 69 Fälle waren es im vergangenen Jahr. Knapp die Hälfte (35) davon waren Mädchen. Das Durchschnittsalter war 14 Jahre. Das ist die erschreckende Bilanz des Alkoholpräventionsprojekts „Hart am Limit (HaLT). Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn in der Statistik werden nur die Fälle registriert, die in ein Krankenhaus intensivmedizinisch betreut werden müssen. Bevor sie das Krankenhaus wieder verlassen dürfen, müssen sie an einem Gespräch mit Mitarbeitern des Präventionsprojekts teilnehmen. Die Dunkelziffer fällt entsprechend viel höher aus.

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Alkoholismus, eine Familienkrankheit

Selbsthilfegruppen sind wichtig für den Aufbau von Netzwerken und für die Arbeit mit Abhängigen. Die SÜDWEST PRESSE berichtete über den Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe in Süßen. Dabei zeigen sich immer wieder typische Wege in die (Alkohol-)Sucht: Im Elternhaus ist der tägliche Alkoholkonsum Normalität, wie etwa eins oder mehrere Bier als Belohnung nach erledigter Arbeit. Das Verhaltensmuster der Eltern prägt die nächste Generation, die sich dann am Vorbild der Eltern orientiert.

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Mit 3,8 Promille durch die Nacht

Die Ruhr Nachrichten berichteten vom Ende einer Alkohol-Eskapade in der Ausnüchterungszelle der Polizei. Dabei ging es um einen 16-jährigen, der mit 3,8 Promille Alkohol schwankend auf der Straße aufgegriffen wurde. Passanten entdeckten den orientierungslosen und stolpernden Jugendlichen und alarmierten die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten wurde der betrunkene junge Mann aggressiv und widersetzte sich den Maßnahmen der Polizei. Selbst die Eltern hielten es für angebrachter, den Jungen bis zum nächsten Tag in der Ausnüchterungszelle der Polizei zu belassen.

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Zahl der Komasäufer nimmt zu

Die Süddeutsche Zeitung berichtete, dass die Zahl der Komasäufer in Deutschland weiter zunimmt. Vor allem gibt es eine Zunahme bei Kindern und Jugendlichen. Überraschend sind auch die gestiegenen Zahlen unter den Senioren, die immer häufiger wegen akutem Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Weltweit liegt Deutschland auf dem fünften Platz. Zwar ist der Alkoholkonsum insgesamt seit Jahren nicht gestiegen, aber es gibt immer mehr Extremfälle, die nicht selten wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen. Das geht aus dem Jahrbuch Sucht 2010 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen hervor.

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Kreativität gegen Komasaufen

Mehr als 25.000 Kinder und Jugendliche landen jedes Jahr wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus; Tendenz steigend. Wie die Märkische Oderzeitung berichtete, hat die DAK jetzt eine bundesweite Aktion unter dem Motto „bunt statt blau“ gestartet. Gesucht werden Plakate, mit denen Kinder und Jugendliche kreative Akzente gegen das Komasaufen setzen können. Es geht einfach gesagt um bunte Bilder gegen blaue Jugendliche. Mit den Plakaten und Bildern sollten Freunde und Schüler vor dem Komasaufen gewarnt werden und natürlich auch eine abschreckende Wirkung entwickeln. Mitmachen kann jeder.

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Immer jüngere Trinker

Junge Leute, die nach massivem Alkoholkonsum ins Krankenhaus eingeliefert werden, landen regelmäßig auf der Kinder-Intensivstation, wie die Rheinische Post berichtete. Dort werden sie dann gewindelt und an den Tropf gehängt. Seit Jahren nimmt ihre Zahl und die Dunkelziffer ist noch höher. Für einige der jungen Trinker ist der Morgen danach ein Schock, nicht nur was den Kater angeht. Doch leider gehört das für den einen oder anderen auch zum Spiel dazu: Gewindelt und am Tropf hängend nach dem Komasaufen am Abend zuvor.

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Steigende Zahlen alkoholisierter Jugendlicher

Der österreichische Kurier berichtete über eine aktuelle Statistik des österreichischen Gesundheitsministeriums. Zwar wünschten sich laut der Studie der größte Teil der Jugendlichen strengere Regel beim Umgang mit Alkohol, aber gleichzeitig registrieren die Behörden eine steigende Zahl der Alkoholvergiftung unter Kinder und Jugendlichen in Österreich. Mittlerweile sind die Österreicher unter den 15- bis 16-jährigen im europäischem Spitzenfeld, was den exzessiven Alkoholkonsum betrifft. 2.577 Jugendliche mussten 2008 wegen Alkoholvergiftung behandelt werden. Davon waren 396 Fälle, in denen die Patienten zwischen zehn und 14 Jahren alt waren. Und über die Hälfte dieser Fälle waren weiblich.

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Gesundheitsproblem Alkohol

Der österreichische derStandard berichtete über steigenden Alkoholmissbrauch und die sich daraus ergebenen Gesundheitsprobleme. Dabei endet der Griff österreichischer Jugendlicher zur Flasche immer öfter im Krankenhaus. Besonders dramatisch entwickelt sich die Statistik bei den zehn bis 14-jährigen Patienten. Hier war mehr als die Hälfte weiblich. Von den 10.634 wegen Alkoholvergiftung behandelten Personen im Jahr 2008 war jeder vierte ein Jugendlicher. 2.577 Jugendliche mussten im Krankenhaus nach Alkoholmissbrauch behandelt werden.

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Bis zur Besinnungslosigkeit

Frankfurter Rundschau berichtete über zwei Präventionskampagne in Darmstadt. Anlass war ein besonders dramatischen Fall von Alkoholmissbrauch. Sieben Jungs sollen in anderthalb Stunden zwei Flaschen Wodka und zwei Sixpacks Bier konsumiert haben. Ziel dieses Gelage war es, einen möglichst hohen Alkoholpegel zu erreichen. Ein 16-jähriger musste mit fast 3,0 Promille und dem Verdacht auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Mehr zu den beiden Kampagnen in Darmstadt finden Sie hier.