Auch unsere Nachbarn haben ihre Probleme mit dem Thema Jugend und Alkohol. Wie der ORF Steiermark berichtete, steigt auch die Zahl der Jugendlichen, die nach exzessivem Alkoholkonsum ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. In der Steiermark steigt dieser Wert seit zehn Jahren kontinuierlich an. Jeder vierte Patient mit einer Alkoholvergiftung ist ein Jugendlicher. Auch die Zahl der alkoholisierten Mädchen nimmt zu. Bis zu 240 Kinder und Jugendliche werden pro Jahr wegen Alkoholvergiftung in die Grazer Kinderklinik eingeliefert.
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Der General-Anzeiger berichtete von einem Polizeieinsatz, bei dem ein 16-jähriges volltrunkenes Mädchen von einer Straße in Westoverledingen aufgesammelt wurde. Das Mädchen war kaum noch in der Lage zu laufen und kaum noch ansprechbar. Trotz ihres Zustandes reagierte das Mädchen extrem aggressiv auf die herbeieilenden Helfer, so dass der Rettungsdienst die Polizei zur Unterstützung anfordern musste.
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Dieser Frage ging die Stuttgarter Zeitung i ihrer Berichterstattung nach. Wenn junge Menschen viel trinken wird aus Spaß sehr schnell Ernst, denn gerade Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für die Folgeschäden des übermäßigen Alkoholkonsums. Ziel sollte der Renninger Initiative „Jugend und Alkohol“ ist es, die jungen Leute wenn es nötig wird, vor sich selbst zu schützen. Die Initiative leistet daher Aufklärungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen, Gastronomen, Einzelhändlern, in Vereinen und an den Schulen. Unterstützt wird die Initiative durch ein breites Spektrum bestehend aus Gemeindeverwaltung, Polizei, Vereinen, Vertretern von Eltern und Schulen.
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Wie der Südkurier berichtete, betreibt die Gemeinde Neuhausen ob Eck eine intensive lokale Alkoholpolitik. Zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen auf örtlicher Ebene arbeiten die Gemeindeveraltung, die Fachstelle Sucht, Vereine und die Polizeidirektion eng zusammen. Ziel der lokalen Alkoholpolitik ist es, dass Bewusstsein für einen verantwortlichen Umgang mit Alkohol bei Kindern und Jugendlichen zu erzeugen und nicht den Alkohol zu verbieten. 270.000 Menschen sind in Baden-Württemberg alkoholabhängig. 1.403 Menschen sind 2008 an ihrer Sucht gestorben. Vor de Hintergrund, dass das Komasaufen immer öfter zu Wochenendgestaltung bei Kindern und Jugendlichen gehört, hat die Gemeinde diese Aktion ins Leben gerufen.
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Wie WELT ONLINE berichtete, war Liebeskummer Grund für den Alkoholexzess zweier 13-jähriger Mädchen in Hannover. Eines von den beiden hätte den Alkoholmissbrauch fast mit ihrem Leben bezahlt. Die Schülerin wurde sturzbetrunken in einem Erdloch entdeckt. Den Alkohol hatten die Mädchen aus den Beständen der Eltern eines der 13-jährigen entnommen. Das volltrunkene Mädchen stürzte und verletzte sich schwer am Kopf. Die Freundin konnte gerade noch Hilfe besorgen. Ein Blutalkoholtest ergab 1,6 bzw. 2,3 Promille.
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Wie die Märkischer Oderzeitung berichtete, ist das Komasaufen kein ausschließlich urbanes Problem. Auch im ländlichen Gebiet breitet sich der exzessive Alkoholmissbrauch unter Kinder und Jugendlichen aus. In Barnim beispielsweise kommen statistisch gesehen auf 10.0000 Kinder und Jugendliche 28 alkoholbedingte Klinikeinweisung. Das sind sogar sechs mehr als in Brandenburger Durchschnitt. Auch auf dem Land werden die betroffenen immer jünger.
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DERWESTEN berichtete über einen Ansatz zur Alkoholprävention der Stadt Hattingen. 13 Flaschen Bier täglich, Einsamkeit und Depressionen. Davon berichtet ein ehemaliger Alkoholabhängiger, der 30 Jahre lang an der Alkoholsucht litt. Im Caritas Suchthilfezentrum in Hattingen spricht der 45-jährige mit Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren über seine Alkoholabhängigkeit, die bei ihm mit dem 15. Lebensjahr begann.
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Darüber berichtete der Lauterbacher Anzeiger in einem Artikel über das Problem von Alkohol bei Kindern und Jugendlichen. Viele Jugendliche suchen im Alkohol einen Kick oder greifen zur Flasche, um ihre Probleme vergessen zu machen. Immer mehr Kinder und Jugendliche greifen aus diesem Grund schon immer früher zum Alkohol. Im Vordergrund steht Frust über schlechte Schulnoten, Liebeskummer oder Stress mit den Eltern. Dabei greifen die meisten nicht zu Bier oder Wein, sondern zu harten Alkoholika wie Whiskey, Wodka oder ähnliches.
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Wie die Münsterländische Volkszeitung berichtete, sollten die Zahlen im Bereich der Suchtforschung bei Jugendlichen eigentlich für Beruhigung sorgen. Seit den 1970er Jahren nimmt der durchschnittliche Alkoholkonsum unter den Jugendlichen ab. Faktisch wird weniger getrunken. Doch das Komasaufen, der exzessive Alkoholkonsum bis zur Besinnungslosigkeit, nimmt stetig zu. Und die Betroffnen werden immer jünger – auch die Zahl der weiblichen Komasäufer steigt. Insbesondere die sozialen und gesundheitlichen Folgen des Alkoholkonsums sind daher Thema der münsterischen Sicherheitsgespräche gewesen.
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In Hessen ist Alkoholvergiftungen durch Komasaufen unter Kindern und Jugendlichen der zweithäufigste Grund für eine Krankenhauseinweisungen, wie nh24.de berichtete. Die Zahlen stützen sich dabei auf Untersuchungen der Techniker Krankenkasse unter Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren. 2008 mussten mehr als 2.200 Jugendliche wegen Alkoholvergiftung in Hessen behandelt werden. Im Jahr 2000 waren es lediglich nur 1.000.
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Unter diesem Titel berichtete Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag über die Veranstaltung „Rock’n’ Talk, vier Bands, zwei Kicker, ein Sofa“. Suchtprävention für Kinder und Jugendliche sollte zuhause beginnen. Deshalb sollten vor allem die Eltern ein Vorbild sein, war eine klare Ansage von Teilnehmern an der Veranstaltung. Im vergangenen Jahr gab es 4.160 Verkehrstote in Deutschland. Davon waren fast 900 Jugendliche, die alle samt unter dem Einfluss von Alkohol standen.
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Die Augsburger Allgemeine berichtete von einem Alkoholpräventionsprojekt der Volksschule Kerschensteiner. Anlass für das Projekt war der Fund einer Bierflasche auf der Toilette der Schule durch den Schuldirektor. Die Zahl der Kinder unter 16 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, ist seit Jahren stark gestiegen. Das Durchschnittsalter für die ersten Erfahrungen mit Alkohol liegt mittlerweile bei 12 Jahren. Als Auftakt des Präventionsprojekts wurde eine Bilderausstellung mit dem Titel „Na toll! Alkohol und Jugendliche“ eröffnet.
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Kinder und Jugendliche greifen immer früher zum Alkohol und betrinken sich oftmals bis zu Besinnungslosigkeit. Im Vergleich zum Jahr 2000 stieg die Zahl der Behandlungen wegen Alkoholmissbrauchs und Alkoholvergiftung bei Kinder und Jugendlichen um 170 Prozent. Das Deutschlandradio berichtete über Patrick. Er ist siebzehn Jahre alt, groß, hager und sportlich gekleidet: Aufgewachsen ist er in Soest. Mit neun Jahren trank er zum ersten Mal Alkohol.
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Die Ostthüringer Zeitung berichtete, dass im Jahr 2008 524 Kinder und Jugendliche aus Thüringen wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. 85 der eingelieferten Patienten waren zwischen zehn und 15 Jahre alt. Die restlichen 439 Jugendlichen waren zwischen 15 und 20 Jahre alt. Anlässlich dieser Zahlen, fand in der Landeshauptstadt in Erfurt eine Expertentagung zur Suchtprävention statt. Über 150 Experten haben auf dieser Tagung ihr Wissen und ihre Erfahrungen ausgetauscht.
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Wie der Hinterländer Anzeiger berichtete, wurde das Projekt „HaLt“ (Hart am Limit“) im Jugendhilfeausschuss vorgestellt. Das Projekt setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Zunächst sollen sich die Mitarbeiter der Fachstellen mit Jugendlichen unterhalten, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurden. So haben die Mitarbeiter der Marburger Fachstelle für Sucht- und Drogenberatung im vergangenen Jahr 49 Gespräche mit jungen Patienten geführt.
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Die SÜDWEST PRESSE berichtete über einen Infoabend im evangelischen Jugendcafé in Bad Boll. Ziel des Abends war, Kinder, Jugendlichen und Eltern die Auswirkung von übermäßigen Alkoholkonsum zu verdeutlichen. Die exzessive Alkoholkonsum und Kindern und Jugendlichen ist in Bad Boll ein genauso großes und heiß diskutiertes Thema wie an anderen Orten der Bundesrepublik auch.
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Wie das Bieler Tageblatt aus der Schweiz berichtete, nimmt nicht nur die Zahl der jugendlichen Komasäufer zu, sondern auch die Zahl der älteren Trinker. Diese Entwicklung ist besonders vor dem Hintergrund zu betrachten, dass das Vorbild der Erwachsenen und deren Umgang mit Alkohol für viele Kinder und Jugendliche prägend ist und sie sich an den beobachteten Verhaltensweisen orientieren.
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Die Zahl der Kinder und Jugendliche, die sich so betrinken, dass sie ins Koma fallen, nimmt beständig zu. Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, fällt dabei eine Gruppe besonders auf: Die Zahl der weiblichen Komasäufer nimmt drastisch zu. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes landeten m Jahr 2008 insgesamt 25.700 Kinder und Jugendliche davon 4.500 im Alter zwischen zehn und 15 Jahren wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Hamburg wurden 853 Fälle registriert. Im Vergleich zu den letzten zehn Jahren handelt es sich um einen Anstieg über 266 Prozent.
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Die Hessische Allgemeine fragte in einem Bericht, ob Komasaufen ein Problem der Großstädte sei oder so etwas auch in eher ländlich geprägten Gebieten vorkommen kann. Bundesweit sind bereits Kinder und Jugendliche an Alkoholvergiftung gestorben. Oftmals wird der Alkohol konsumiert, um Stress und Probleme zu vergessen, aber auch nur einfach so zum Spaß. In Northeim, beispielsweise, greift die Polizei jedes Jahr ungefähr 20 Kinder und Jugendliche auf, die nach Alkoholmissbrauch behandelt werden müssen. Todesfälle gab es bisher keine, doch Anfang dieses Jahres wäre ein Schüler fast an den Folgen von Alkoholmissbrauch verstorben.
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Wie das Naumburger Tageblatt berichtete, vermeldete die Krankenkasse DAK für Sachsen-Anhalt einen Anstieg der Alkoholvergiftungen unter Kinder und Jugendlichen um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In ganzen Zahlen ausgedrückt, betrifft das 726 Kinder und Jugendliche, die im vergangenen Jahr nach übermäßigen Alkoholkonsums aufgrund einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. 122 von ihnen waren jünger als 15 Jahre alt.
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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete über das nächtliche Verkaufsverbot von Alkohol an Tankstellen, Kiosken und Supermärkten zwischen 22 und 5 Uhr in Baden-Württemberg. An Kinder und Jugendliche durften hochprozentige Alkoholika nach dem Jugendschutzgesetz eigentlich noch nie verkauft werden. Begründet wurde das Alkoholverbot vom Innenminister Baden-Württembergs um exzessive öffentliche Trinkgelage zu verhindern. Doch ob ein nächtliches Alkoholverkaufsverbot das Problem des jugendlichen Alkoholmissbrauchs wirklich beheben und Jugendgewalt eindämmen wird ist fraglich. Die Ursachen für exzessiven Alkoholkonsum unter Kinder und Jugendlichen liegen nicht nur in der ständigen Erreichbarkeit von Alkoholika.
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Wie das Morgenweb vom Rhein-Neckar-Ticker berichtete, musste in Bad Dürkheim ein 15-jähriger nach übermäßigem Alkoholkonsum wegen des Verdachts auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Den Alkohol hatte er sich nach Angaben der Polizei mit dem Personalausweis seines Bruders besorgt. Stark angetrunken setzte sich der Junge in einen Linienbus. Der Fahrer informierte die Polizei, die den Jungen vorsorglich ins Krankenhaus brachte.
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