Die Augsburger Allgemeine berichtete über den Wandel der Zeit unter Jugendlichen. Galt früher noch eine teure Markenjeans als „In“, so ist es heute die Bierflasche in der Hand. Und selbst dabei geht es nicht um irgendein Bier, sondern es muss schon von einer gewissen Marke sein. Immer mehr Kriminalitätsdelikte von jungen Menschen hängen im Landkreis Aichach-Friedberg mit Alkohol zusammen, wogegen die Beschaffungskriminalität durch Drogenmissbrauch rückgängig ist. Während zwar die Kriminalität insgesamt zurück geht, nehmen die Delikte in Verbindung von Alkohol und Gewalt deutlich zu. Und auch die Mädchen holen in Sachen Gewalt gegenüber ihren männlichen Altersgenossen auf.
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Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, wandelt die Fachstelle für Suchtprävention im Main-Taunus-Kreis ein altes Kinderspiel ab, um den 13 bis 14-jährigen Jugendlichen die Alkoholproblematik näher zu bringen. Dadurch kommen die Jugendlichen miteinander ins Gespräch. Das Spiel dient als Transportmittel um Informationen zum Thema Alkohol zu vermitteln und auch darüber was legal und was illegal ist.
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Die Münsterländische Volkszeitung berichtete über einen Elterabend der Jugend- und Drogenberatung Rheine unter dem Motto: „Alkohol – Wegschauen ist keine Lösung“. Der Referent erklärte den Anwesenden einige Gründe für den übermäßigen Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen. Demnach zählt für sie Maßlosigkeit, Entdecken und Genießen. Der exzessive Alkoholkonsum dient vielen zu Identitätsentwicklung und als Freizeitbeschäftigung. Statistisch gesehen lag das Einstiegsalter im Jahr 2008 bei 13 Jahren. Dabei ist zu beobachten das der Respekt vor Alkohol immer weiter abnimmt.
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Der SÜDKURIER berichtete über ein Treffen zwischen der Unicef-Juniorbotschafterin der Ortsgruppe Lörrach, mehreren Kindern und Jugendlichen und einer ehemaligen Bundestagsabgeordneten Marion Caspers-Merk. Dabei ging es unter anderem um die Problematik der Suchtprävention bei Kinder und Jugendlichen. Einige sehr intelligente Frage stellte dabei ein elfjähriges Mädchen, warum es nur Präventionskampagnen für Jugendliche, nicht aber für Erwachsene gibt. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Caspers-Merk nahm diese Frage gerne auf, denn das vorgelebte Trinkverhalten der Eltern kann ein entscheidender Faktor werden, der Kinder und Jugendliche frühzeitig zum Einstieg in den Alkoholkonsum führen kann.
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Wie die Nordwest Zeitung berichtete, musste ein 13-jähriges Mädchen wegen des Verdachts auf Alkoholvergiftung mit 1,8 Promille in Krankenhaus gebracht werden. Das Mädchen wurde von der Polizei auf einem Cloppenburger Schulhof entdeckt. Im Anschluss informierten die Beamten die Eltern des Mädchens.
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Wie die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG berichtete, wurden in Franken zwei betrunkene Jugendliche von der Polizei aufgegriffen. Bei einem Fall handelte es sich um ein 13-jähriges Mädchen, dass mit 1,06 Promille auf dem Würzburger Marktplatz aufgegriffen wurde. Der zweite Fall betrifft einen 15-jährigen Jugendlichen, der sich auf einer Geburtstagsfeier bis zur Besinnungslosigkeit betrunken hatte. Der Junge musste zur stationären Behandlung in Krankenhaus gebracht werden.
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Wie das Oberbayerische Volksblatt berichtete wurden in Rosenheim Beamte zu gleich zwei schwere Fällen von Alkoholmissbrauch durch Jugendliche gerufen werden. In beiden Fällen war es erst Freitagnachmittag. Aber nicht nur die Tageszeit ließ aufhorchen, sondern auch die Promille-Werte. In einem Fall handelte es sich um einen zwölfjährigen Jungen, der mit ca. einer Promille Alkohol von den Beamten aufgegriffen wurde. Beim zweiten Fall handelte es sich um einen 17-jährigen, der bewusstlos aufgefunden wurde. Sein Promille-Wert betrug weit über 2,0. Er musste zur stationäre Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
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Alkohol ist in Deutschland zur populärsten Droge unter Kinder und Jugendlichen geworden. Alkohol hat damit das Rauchen von der Spitze verdrängt. Nach Angaben der Bundesdrogenbeauftragten ist die Raucherquote unter Kindern und Jugendlichen auf einen historischen Tiefstand von 15,4 Prozent. Dagegen nehmen 17,4 Prozent der zwölf- bis 17-jährigen im Jahr 2008 mindestens einmal wöchentlich Alkohol zu sich. Die Zahl der wegen Alkoholvergiftung behandelten Kinder und Jugendlichen hat sich verdreifacht. Mädchen trinken insgesamt weniger Alkohol als Jungen, doch auch deren Alkoholkonsum ist gestiegen. Die Alkoholvergiftung unter weiblichen Kindern und Jugendlichen ist um 22 Prozent gestiegen.
Weitere Informationen sowie die Studie der Bundesdrogenbeauftragten zum Thema „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2008“ finden Sie hier.
So viele Jugendliche werden laut einem Bericht von DERWESTEN im kleinen Ort Letmathe jährlich wegen Alkoholvergiftung behandelt. Im Schnitt ist es ein Jugendlicher im Alter von 14 oder 15 Jahren, der im Marienkrankenhaus des Ortes nach Alkoholmissbrauch behandelt werden muss. Besonders oft häufen sich die Fälle während der Kirmes oder dem jährlichen Brückenfest. Jüngster Patient war ein zwölfjähriger Junge mit ca. zwei Promille, bei dem bereits die Atmung ausgesetzt hatte.
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Wie die Neue Westfälische berichtete, wurden zwei Mädchen im Alter von 13 und 16 Jahren mit Alkoholvergiftung von einer Party gerettet. Eine Geburtstagsparty in Gütersloh endete in einem lebensgefährlichem Alkoholgelage. Das 13-jährige Mädchen wurde von den Beamten gefunden, nachdem sie bereits mehrere Stunden bewusstlos in ihrem Zimmer lag. Das 16-jährige Mädchen hatte alleine eine Flasche Whisky geleert. Beide mussten wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus stationär behandelt werden.
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Mit der Zunahme der Berichte über Komasaufen und Kindern und Jugendlichen, die wegen massiver Alkoholvergiftung m Krankenhaus stationär behandelt werden müssen, nimmt auch die Diskussion über die nicht unumstrittenen Testkäufe von Jugendlichen zu. Wie die Kölner Rundschau berichtete, führte Erftstadt erstmals solche Testkäufe durch. Das Ergebnis: In Supermärkten wurde der Jugendschutz konsequent eingehalten. An Kiosken konnten die jugendlichen Testkäufer trotzdem zweimal hochprozentigen Alkohol erhalten.
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FOCUS Online berichtete über das Vivantes Krankenhaus am Friedrichshain in Berlin. Das Krankenhaus nimmt regelmäßig sturzbetrunkene Kinder und Jugendliche auf. Dabei beobachten die Ärzte immer wieder, dass vielen Kindern und Jugendlichen die Gefährlichkeit ihres Vollrausches vollkommen unbekannt ist, vor allem aber, dass so ein Komasaufen auf tödlich enden kann. Seit mehreren Jahren steigen die Zahlen der behandelten Kinder und Jugendlichen. Jedes Wochenende sind es zwischen drei bis vier. Viele Patienten sind unterkühlt, weil sie oft erst nach Stunden durch Passanten eher zufällig entdeckt werden. Aber nicht nur die Unterkühlung ist lebensgefährlich. Auch das Einatmen von Erbrochenen kann schnell zum Tod führen.
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Die jüngste Patienten, die während der Faschingszeit wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus musste, war – wie die Pforzheimer Zeitung berichtete – elf Jahre alt. Die Kinderklinik des städtischen Klinikums in Pforzheim musste während der Faschingssaison zwölf Kinder und Jugendliche nach Alkoholkonsum zum Teil auf der Intensivstation behandeln.
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Das ist die ernüchternde Bilanz, die die Ärzte der Kinderstation am Leverkusener Klinikum laut Kölner Stadt-Anzeiger gezogen haben. 25 Prozent mehr Kinder und Jugendliche mussten über die Karnevalstage nach Alkoholkonsum und wegen Alkoholmissbrauchs behandelt werden. Die Patienten waren zwischen 14 und 17 Jahre alt. Zwei von den insgesamt 18 Kindern und Jugendlichen mussten auf der Intensivstation wegen Alkoholvergiftung behandelt werden.
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Der Berliner Kurier berichtete über mehrere betrunkene Kinder und Jugendliche, die von der Polizei aufgegriffen wurden und zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Ein 16-jähriger hatte einen Blutalkoholwert von 2,54 Promille. An anderer Stelle wurde ein 13-jähriger stark alkoholisiert aufgegriffen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Junge bereits nicht mehr ansprechbar. Auch er musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Laut Zeugenaussagen soll der 13-jähriger Wodka mit Cola getrunken haben.
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Die Nürnberg Zeitung berichtete über einen Fall von lebensgefährlichen Jugendalkoholismus in Schwaben. Hier griff die Polizei einen 15-jährige betrunkenen Jugendlichen auf. Eine spätere Blutprobe ergab einen Wert von 2,2 Promille Blutalkoholwert. Der Jugendliche musste auf der Intensivstation des örtlichen Krankenhauses behandelt werden. Einen Tag später entdeckte die Polizei einen ebenfalls 15-jährigen alkoholisierten Jugendlichen. Hier ergab der Alkoholtest einen Promillewert von 2,5.
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Wie der Donau Kurier berichtete, wird das Thema Alkohol und Jugendgewalt in Ingolstadt mit einer Vielzahl von Präventionsprojekten angegangen. Während die Politik und Polizei mit längeren Sperrzeiten liebäugelt, hat die mobile Jugendarbeit zwei neue Projekte zur Präventionsarbeit gestartet. Hinzu kommt eine Selbstverpflichtung der Wirte in Ingolstadt, keine Flatrate-Partys mehr zu veranstalten. Die Tankstellenbetreiber haben sich dazu verpflichtet, nun noch eingeschränkt Alkohol zu verkaufen. Aber auch andere Institutionen machen sich intensiv Gedanken, wie sie der Thematik Alkohol unter Kinder und Jugendlichen begegnen können.
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Der Münchner Merkur berichtete über die Fachtagung „Mädchen und Alkohol“, zu dem mehrere Präventions- und Hilfevereine sowie die Hochschule München geladen hatten. Während der Fachtagung ging es um die Frage, was Mädchen von Komasaufen haben. Grund sind die in den vergangenen Jahren gestiegenen Zahlen von exzessiven Alkoholkonsum unter Kinder und Jugendlichen. 2008 wurde bundesweit 25.700 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren stationär wegen Alkoholvergiftung nach Alkoholmissbrauch stationär behandelt worden. Der Anteil der weiblichen Patienten nimmt ebenfalls seit Jahren zu.
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Allgemein ist ein Rückgang des Drogenkonsums unter Kindern und Jugendlichen festzustellen. Auch beim Thema Alkohol sieht es ähnlich, trotz der vielen Berichte über Komasaufen unter Kindern und Jugendlichen. Statistisch gesehen geht der Konsum zurück, aber die Extremfälle haben in diesem Zusammenhang stark zugenommen. WELT Online berichtete nun von einer neuen Studie der Hansestadt Hamburg („Schulbus“-Studie des Büros für Suchtprävention) aus der eine neue Problemgruppe hervorgeht: Mädchen und Jugendliche mit Migrationshintergrund.
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Die Wormser Zeitung berichtete über eine Veranstaltung zur Suchtprävention mit Kindern und Jugendlichen im Wormser Jugendcafé „Na sowas“. Anlass dafür: Mit 14 Jahren haben die meisten Kinder und Jugendliche ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol gemacht, mit 15,5 Jahren dann meist den ersten Vollrausch erlebt. Die Zahlen steigen, das Alter sinkt. Daher ist die Vorbildfunktion der Erwachsenen und Eltern die beste Suchtprävention im Kampf gegen den Alkohol unter Kindern und Jugendlichen. Ein vernünftiger Umgang mit Alkohol ist die beste Anleitung für den Nachwuchs.
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Das Schwäbische Tageblatt berichtete über eine Podiumsdiskussion des Jugendgemeinderats in Reutlingen. Die Veranstaltung ging der Frage nach, wie und warum sich Jugendliche betrinken. Mit dem Auftauchen der sogenannten Alkopops vor mehr als sieben Jahren scheinen alle Dämme bei Kindern und Jugendlichen durchbrochen worden zu sein. Sicherlich trägt die Industrie auch ihren Anteil dazu bei, dass die süßen Alkoholmixgetränke so beliebt bei Kindern und Jugendlichen sind. Doch ganz so einfach scheint es nicht zu sein, wie sich auf der Podiumsdiskussion herausstellte.
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FOCUS Online berichtete über den Umgang der Bundesregierung mit Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Sie setzt auf Aufklärung, statt auf Verbote, so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans. Stattdessen sollen bereits vorhandene Verbote stärker kontrolliert und umgesetzt werden. Im Vordergrund steht aber die Prävention bei Kinder und Jugendlichen, um exzessives Komasaufen von vorneherein zu verhindern. Die Drogenbeauftragte plädierte für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, wobei vor allem die Eltern und die Schulen mehr eingebunden werden müssen.
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