Monthly Archive for Februar, 2010

Mehr Gewalt durch Alkohol

Die Rheinische Post berichtete über eine bundesweite Umfrage zur Abhängigkeit von Gewalt und Alkohol bei Kindern und Jugendlichen. Hintergrund ist die Zunahme der Gewalttaten durch Jugendliche, die unter dem Einfluss von Alkohol standen. Die Umfrage wurde durchgeführt vom ARD-Politmagazin „Report Mainz“ und beruht auf Angaben von elf der 16 Landeskriminalämter in Deutschland. So ist beispielsweise in Rheinland-Pfalz die Zahl der alkoholisierten jugendlichen Tatverdächtigen bei Gewalttaten von 10,6 Prozent im Jahre 2000 auf 23 Prozent 2008 gestiegen.

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Thesen zu Alkoholexzessen unter Jugendlichen

WELT ONLINE berichtete über mögliche Erklärung, warum es unter Kindern und Jugendlichen immer wieder zu Alkoholexzessen kommt. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Gruppensituation und der Geschlechterrolle. Jungen beispielsweise trinken, um ihre Männlichkeit zu beweisen, da besonders trinkfeste männliche Jugendliche ein hohes Ansehen genießen. Mädchen trinken dagegen, um ihr Verhalten – wie etwa beim Flirten – später entschuldigen zu können. Gleich sind bei beiden Geschlechtern die negativen Folgen eines solchen Exzesses: Alkoholvergiftung nach massiven Alkoholmissbrauch.

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Alkohol der Jugend verbieten?

FOCUS Online ging der Frage nach, ob es besser ist der Jugend Alkohol strikt zu verbieten oder ab und zu ein Gläschen gemeinsam zu trinken. Gerade die Eltern der Teenager stehen vor der schwierigen Frage, wie sie ihren Kindern einen vernünftigen Umgang mit Alkohol beibringen sollen. Dabei stehen sie vor dem Dilemma, dass gerade strikte Verbote die Lust es auszuprobieren deutlich erhöhen. Doch ist es wirklich besser Kindern und Jugendlichen unter Aufsicht kleinere Mengen Alkohol zu erlauben.

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Kranke Jugend?

Unter dieser Überschrift stellte der Österreichische Rundfunk eine OECD-Studie über die österreichische Jugend. Die aktuelle Studie zeichnet ein düsteres Bild über die österreichische Jugend. Mehr als in anderen europäischen Ländern greifen Kinder und Jugendliche in unserem Nachbarland zu Alkohol und Zigaretten. Fast jeder dritte 15-jährige raucht, jeder Fünfte trinkt regelmäßig Alkohol. Psychische Probleme, Alkoholmissbrauch, übermäßiger Zigarettenkonsum und Fettleibigkeit sind auf dem Vormarsch.

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Kein Alkohol mehr ab 22 Uhr

Wie die Rheinische Post berichtete, fhrt das Land Baden-Württemberg ab dem 1. März ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol ein. Betroffen davon sind Tankstellen, Kioske und Supermärkte. Das heißt, in der Zeit von 22.00 bis 5.00 Uhr darf kein Alkohol mehr verkauft werden. Als Begründung führt Innenminister Heribert Rech an, dass dadurch nächtliche Alkoholgelage, die oft zu Schlägereien und anderen gewalttätigen Straftaten führen würden, Einhalt geboten werden soll.

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Offener über Alkoholmissbrauch reden

DerWesten berichtete über Forderungen von Politik und Verwaltung, Eltern mehr in die Alkoholprävention einzubinden. Zwar könnten Ordnungsämter vermehrt Kontrollen im Bereich des Jugendschutzes, beispielsweise über die Einhaltung des Verbots der Abgabe von Alkohol an Minderjährige. Doch die von solchen Maßnahmen betroffenen Laden- und Kioskbesitzer fordern ebenfalls eine bessere Aufklärung über die Schäden von Alkohol durch die Eltern der Kinder. So beobachten Spirituosenverkäufer seit langem, dass immer mehr Mädchen unter betrunkenen Kindern und Jugendlichen zu finden sind und die Betroffenen immer jünger werden.

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Fachleute warnen vor Komasaufen

Der Bonner General Anzeiger berichtete von einer Warnung von Fachleuten. Diese befürchten, dass gerade um die Karnevalszeit die Zahl der volltrunkenen Kinder und Jugendliche ansteigen wird. Alkohol ist selten leichter zu bekommen, wie in dieser Zeit. Gerade zehn- und elfjährige überschätzen sich, wenn sie bereits in diesem Alter beginnen Alkohol zu konsumieren. Für Kinder ist Alkohol grundsätzlich mit einem hohen gesundheitlichen Risiko verbunden.

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Mehr Kontrollen im Kampf gegen Komasaufen?

Die Rheinische Post führte ein Interview mit Mechthild Dyckmans (FDP), der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Inhalt des Interviews war die Frage, ob wir in Deutschland angesichts der Zunahme von Komatrinken unter Kindern und Jugendlichen eine neue Taktik brauchen. Frau Dyckmans beantwortete die Frage mit einem eindeutigen: Ja. Sie plädiert für verstärkte Kontrollen und eine bessere Durchsetzung des Jugendschutzes. Die Rheinische Post hakte kritisch nach.

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Mit Rum bis zu Bewusstlosigkeit

Der SÜDKURIER berichtete über einen besonders schweren Fall von Alkoholvergiftung. Ein 14-jähriges Mädchen hat sich so sehr mit Rum betrunken, dass sie bewusstlos mit einer massiven Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht und dort stationär behandelt werden musste. Das Mädchen hatte 80-prozentigen Rum mit Apfelschorle gemischt und ist bewusstlos zusammen gebrochen. Laut Polizeiangaben soll dem Mädchen und ihren Freundinnen der Alkohol durch einen Erwachsen beschafft worden sein.

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Einstiegsalter in Alkoholkonsum sinkt

Der Usinger Anzeiger berichtet über den größten nichtkonfessionellen Verband zur Suchtselbsthilfe, die Guttempler. Die Mitglieder haben angesichts des absinkenden Einstiegsalters in den Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen mögliche Beweggründe, warum Jugendliche trinken, zusammengetragen. Gefährlich sind solche  Party-Spiele wie „Wer zuerst besoffen ist“. Hinzu kommen oftmals Liebeskummer, schulischer Leistungsdruck und unzureichende Möglichkeiten zum Ausgleich und Bewegung in der Freizeit. Alkohol dagegen wirkt enthemmend und entspannend auf viele Kinder und Jugendlichen.

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Immer jüngere Komasäufer

Die Komasäufer werden immer jünger. Laut einem Bericht der Westdeutschen Zeitung ist die Behandlung von 12-jährigen mit Alkoholvergiftung in deutschen Krankenhäusern schon längst keine Seltenheit mehr. Zur Karnevalszeit rechnen Ärzte und Behörde noch mit einer weiteren Zunahme der jungen Patienten. Die behandelnden Ärzte beobachten dabei einen weiteren Trend: Nicht nur das die Komasäufer immer jünger werden, sondern je jünger die Kinder und Jugendlichen sind, desto höher ist auch der Anteil von Mädchen unter den behandelten.

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Gerüstet für die tolle Zeit

Zur Karnevalszeit rüsten sich nicht nur die Närrinnen und Narren für die großen Karnevalsumzüge, sondern auch die Ordnungsbehörden, Polizei und die Helfer von Roten Kreuz. Wie DERWESTEN berichtete, wird es in diesem Jahr besonders viele Rucksack- und Taschenkontrollen bei Kindern und Jugendlichen geben. Bei dem kalten Wetter rechnet die Polizei damit, dass noch mehr Alkohol als sonst getrunken werden wird. Dabei ist in den vergangenen Jahren das Durchschnittsalter der Personen immer weiter abgesunken.

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Faschingumzug endet im Krankenhaus

Wie die SÜDWEST PRESSE berichtete, mussten elf Personen nach dem Illertisser Faschingsumzug in den umliegenden Krankenhäusern behandelt werden. Neun von den elf Personen wurden mit der Diagnose Alkoholvergiftung behandelt. Allen gemeinsam war, dass es sich um Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren handelt. Ein Teil der Patienten war nicht mehr ansprechbar und wurden bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert. Seit Mitte der 90er Jahre beobachtet das Rote Kreuz eine Zunahme der betrunkenen Jugendlichen.

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Helfer auf Trab gehalten

Die Augsburger Allgemeine berichtete von Illertisser Narrensprung. Immer wieder wird der Umzug unterbrochen, weil Rettungskräfte betrunkene Jugendliche, die teilweise nicht mehr ansprechbar waren, ins Krankenhaus zur stationären Behandlung bringen mussten. Zwar achten die Organisatoren und Veranstalter darauf, dass die Gruppen keinen Alkohol an Kinder und Jugendliche ausschenken, doch die meisten bringen sich den Alkohol selbst mit. So mussten an diesem einem Nachmittag fünf Minderjährige wegen zu viel Alkohols in der Illertalklinik behandelt werden

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Saufen bis der Arzt kommt

Die SÜDWEST PRESSE berichtete über die kleine Gemeinde Crailsheim. 2007 mussten hier zwölf Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauch und dem Verdacht auf Alkoholvergiftung im städtischen Klinikum behandelt werden. Diese zwölf waren verteilt auf das gesamte Jahr. 2009 stieg die Zahl auf 17 Patienten, wobei sich darunter 15 Mädchen befanden. Vor allem bei 13- bis 14-jährigen ist die Gefahr mit Alkohol falsch umzugehen besonders groß. Eine weitere Hauptrisikogruppe sieht der Suchtbeauftragte des Landkreises vor allem bei den 15- bis 16-jährigen Mädchen.

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Alkoholprobleme unter Jugendlichen

DER WESTEN berichtete, dass einer von 200 Jugendlichen aus Bottrop nach exzessiven Alkoholkonsum ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Damit steht Bottrop von insgesamt 54 Kreisen und Kreisfreien Städten auf dem vorletzten Platz in ganz NRW. Nur noch Hamm schnitt in der Statistik schlechter ab. 4.405 Jugendliche im Alter zwischen elf und 18 Jahren mussten 2008 in NRW wegen Alkoholvergiftung und Alkoholmissbrauch stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Mehr dazu und eine ausführliche Analyse finden Sie hier.

Alkohol und Minderjährige

Die Rheinische Post berichtete, dass auch im Kreis Viersen die Zahl der wegen alkoholbedingter Verhaltensstörungen im Krankenhaus behandelten Kinder und Jugendliche im Vergleich zu den Vorjahren 2008 angestiegen ist. Trotzdem ragt der Kreis Viersen aus der Bundesdeutschenstatistik heraus, denn hier liegt die Zahl weit unter dem Durchschnitt.

Weitere Informationen und Daten des Statischen Landesamtes in Düsseldorf für Nordrhein Westfalen erhalten Sie hier.

Initiative gegen Komasaufen

Die Allgemeine Zeitung berichtete über eine effektive Präventionsmaßnahme der Stadt Dienheim in Rheinland-Pfalz. Um die Auswüchse des Komasaufens unter Kinder und Jugendlichen vor allem in der Fastnachtzeit einzudämmen, begann 2005 die Stadt Dienheim mit einer groß angelegten Präventionskampagne und Kontrollen gegen das Problem vorzugehen. Das System der Dienheimer hat sich seit dem bewährt und wird auch beim diesjährigen Fastnachtsumzug zum Einsatz kommen. Die Zahl der Alkoholleichen während der närrischen Zeit konnte deutlich gesenkt werden.

Mehr Informationen zum Konzept der Stadt Dienheim finden Sie hier.

Kampagne: Ein Dorf gegen den Suff

Die GMÜNDER TAGESPOST berichtete über eine besondere Kampagne in Wäschenbeuren. Der ganze Ort sagt Nein zum Suff und schließt sich einer Kampagne gegen Alkoholmissbrauch an. Gemeinde, Polizei, Verbände und Händler machen mit und ziehen gemeinsam an einem Strang. Ziel der Aktion ist es, dem exzessiven Alkoholkonsum am Fastnachtssamstag in Wäschenbeuren entgegenzuwirken, da gerade während der Faschingszeit das Problem Komasaufen unter Kinder und Jugendlichen besonders.

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Erwachsene der Jugend ein gutes Vorbild

Die Kölnische Rundschau berichtete über eine Aktion im Rhein-Berg-Kreis. Gerade zu Karneval herrscht Hochkonjunktur, was den Konsum von Alkohol angeht. In diesem Zusammenhang wächst auch die Zunahme der Gewalttaten. Von 2008 auf 209 ist die Zuwachsrate an Gewalttaten um mehr als 400 Prozent gestiegen, bei denen Alkohol eine wesentliche Rolle spielt. Aus diesem Grund soll an Weiberfastnacht ab 13 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden – an niemanden.

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