Zwei 13-jähriger Mädchen und ein 15-jähriger Junge haben sich in Frankfurt mit Alkohol eingedeckt und ein bisschen gefeiert. Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, musste eines der Mädchen mit 2,03 Promille in die Klinik für Abhängigkeitserkrankungen des Bürgerhospitals eingeliefert werden. 2008 registrierte das Bürgerhospital 61 Fälle, in denen Jugendliche zwischen elf und 20 Jahren wegen Alkoholvergiftung eingeliefert wurden. Der wohl krasseste Fall war der einer 15-jährigen Frankfurterin. Sie wurde binnen sechs Wochen gleich zweimal wegen Alkoholvergiftung eingeliefert: Das erste Mal mit 2,2 Promille, dass zweite Mal mit vier Promille Blutalkohol.
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Die Zahl von Kindern und Jugendliche, die sich bis zu Bewusstlosigkeit betrinken, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Seit 2000 hat sich die Zahl derer, die wegen Alkoholvergiftung behandelt werden mussten, fast verdreifacht. Die Rheinische Post führte zu diesem Thema ein Interview mit Gerd Engler, dem Leiter der Caritas-Suchtberatung im Kreis Kleve und wollte wissen, wie sich die Situation in diesem Kreis darstellt.
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Wie der Nordkurier berichtete, ist der Landkreis Demmin der Kreis mit der höchsten Rate von Abhängigen. Laut Statistik hatte jeder Achte von den etwa 10.000 Einwohner des Kreises ein Alkoholproblem. Damit hat der Landkreis die höchste Rate von Abhängigkeit und Missbrauch in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verbrauch an vor allem hochprozentigen Alkohol ist um zwei Liter höher als im Rest von Deutschland.
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Wie der Nordkurier berichtete, ist Alkohol ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite wird Alkohol toleriert und bei jedem Anlass gereicht, auf der anderen Seite wird er jedoch verdammt. Die Zahlen des statistischen Bundesamtes weisen einen eindeutigen Trend zum Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 20 Jahren. Vor allem immer mehr Mädchen müssen wegen massiver Alkoholvergiftung behandelt werden. Davon macht auch der Kreis Demmin keine Ausnahme.
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Volltrunken und meist in einem lebensbedrohlichen Zustand genießen Patienten mit Alkoholvergiftung oft Vorrang. Wie die Schwäbische Post berichtete, geht es vor allem in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Notaufnahme des Aalener Ostalbklinikums heiß her. Viele der wegen Alkoholvergiftung eingelieferten Patienten sind unter 18 Jahre alt. Auch das Ostalbklinikum verzeichnete in den vergangenen Jahren eine Zunahme der jugendlichen Patienten mit Alkoholvergiftung.
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Wie der Schwarzwälder Bote berichtete, ist auch im Kreis Rottweil die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte angestiegen. 2009 gab es im Kreis einen neuen Rekord bei Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Besonders viel zu tun gibt es immer zu Silvester. Trotzdem sollte nicht vergessen werden, dass die wahren Schluckspechte jenseits der 40 Jahre zu suchen sind. Nicht nur die Zahl Minderjähriger Trinker ist gestiegen. Noch höher sind die Zahlen der über 40-jährigen gestiegen.
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Wie die Krone Zeitung aus dem Nachbarland Österreich berichtete, kam es zu einem folgenschweren Unfall mit einem schwer betrunkenen 19-jährigen. Der junge Erwachsene hatte 3,1 Promille Blutalkohol und sprang während einer Amtshandlung der Polizei auf die Motorhaube der Beamten. Die Polizisten hatten Mühe den Betrunkenen wieder vom Fahrzeug zu bekommen. Der entstandene Sachschaden ist erheblich.
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2008 erreichte die Zahl der wegen Alkoholmissbrauchs behandelten Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 20 Jahren mit 25.700 Behandlungen einen neuen Negativrekord. Auch in Lüneburg ist de Tendenz entsprechend dem Bundestrend steigend, wie das Hamburger Abendblatt berichtete. Zwar sind die Fallzahlen von 1988 bis 2007 für Lüneburg mit 198 Minderjährigen auf den ersten Blick relativ gering. Doch durchschnittlichen hatten die behandelten Patienten einen Blutalkoholwert von 1,52 Promille.
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Die Rheinische Post berichtete über einen Vergleich unter den Jugendlichen der EU. Das Ergebnis: Die deutschen Jugendlichen schneiden nicht sehr gut ab. Sie sind statistisch gesehen zu dick, trinken und rauchen zu viel. Außerdem leben in keinem anderen Land in Europa mehr junge Menschen allein. Einen Spitzenplatz im EU-Vergleich belegen die deutschen Jugendlichen beim Rauchen. Nur in Österreich und Ungarn rauchen die jungen Leute noch häufiger. Jeder zweite deutsche 15- bis 16-jährige ist pro Jahr mindestens einmal betrunken (Platz 4 im Eu-Vergleich).
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Die Stuttgarter Nachrichten berichtete über die jüngsten Alkoholexzesse unter Jugendlichen im Rems-Murr-Kreis. Hier landeten mehrere 15- und 16-jährige Jugendliche in der Klinik wegen Alkoholmissbrauchs. Vor allem in der Eiseskälte der vergangenen Wochen kann das sogenannte vorglühen unter den Jugendlichen leicht das Leben kosten. Von Glück konnte beispielsweise ein 16-jähriger sprechen, der volltrunken, unterkühlt und bewusstlos von Passanten auf dem Gehweg gefunden wurde.
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Wie das Neue Deutschland berichtete, sind die Feiertage für Kinder und Jugendliche besonders gefährlich was den Alkoholkonsum angeht. Vertreter von Drogen- und Suchtberatungsstellen warnten, dass zwischen Weihnachten und Neujahr noch mehr Alkohol als sonst konsumiert werden würde. In Berlin registrierten die Beratungsstellen 2008 1.209 Fälle von alkoholisierten Kindern und Jugendlichen, 225 davon mussten wegen schwerer Alkoholvergiftung stationär behandelt werden.
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Die Sächsische Zeitung berichtete über die neuesten Zahlen zum Thema Alkohol in Deutschland. Besorgniserregend ist besonders die gestiegene Zahl der Kinder und Jugendlichen unter den registrierten Fällen. Spätestens seit dem Tod eines 16-jährigen Gymnasiasten aus Berlin Anfang 2007, der 45 bis 60 Gläser Tequila getrunken haben soll, ist die Thematik Komasaufen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.
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Unter dieser Überschrift berichtete DerWesten über den Kampf gegen den Vollrausch der Kinderklinik Marien-Hospital in Witten. Zwischen zwei und drei Jugendliche werden jedes Wochenende zur Behandlung eingeliefert. Der jüngste Patient war erst zwölf Jahre alt. Seit Anfang des Jahres verzeichnet die Klinik einen Anstieg der Fälle, die nun auf einem sehr hohen Niveau stagniert. Sind es heute zwei bis drei Jugendliche jedes Wochenende waren es noch vor fünf Jahren nur ein Jugendlicher im Monat.
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Das ist die offizielle Zahl des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden, wie die Rheinische Post berichtete. Danach ist der übermäßige Alkoholkonsum nach Herzinsuffizienz der häufigste Grund für eine Einlieferung ins Krankenhaus. Immer häufiger werden auch Kinder und Jugendliche mit der Diagnose Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt. 2008 wurden 25.700 Fälle registriert, bei denen die Patienten zwischen Zehn und 20 Jahren alt waren. Im Vergleich zu 2007 ergibt dies einen Anstieg um elf Prozent. Unter den 15-jährigen Jugendlichen wurden mit 53 Prozent mehr Mädchen als Jungen behandelt.
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Die Hilpoltsteiner Zeitung berichtete über den Kampf gegen das Komasaufen in Nürnberg. Jeden Freitag machen sich die Ärzte und Pflegekräfte für den großen Ansturm bereit. Bis zum Morgengrauen herrscht im Nürnberger Nordklinikum Hochbetrieb auf der Entgiftungsstation. Über 2.000 Alkoholvergiftungen unter Kinder und Jugendlichen wird es wohl bis Ende 2009 werden. Noch vor vier Jahren lag die Zahl bei 1.100 behandelten Alkoholvergiftungen. Am stärksten betroffen sind Männer zwischen 19 und 25 Jahren.
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Die neuesten Statistiken belegen, dass immer mehr Jugendliche immer mehr Alkohol konsumieren. Die Rheinische Post berichtete, dass aufgrund dieser Tatsache die Kommunen mehr Kontrollen bei der Abgabe von Alkohol an Jugendliche fordern. Um den Alkoholmissbrauch einzudämmen, soll der Jugendschutz strikt eingehalten werden. Darüber hinaus wird der Gesetzgeber aufgefordert, eine gesetzliche Klarstellung sogenannter Alkoholtestkäufe durch minderjährige Jugendliche. Solcherlei Testkäufe werden in verschiedenen Kommunen und Bundesländern angewendet. Über die rechtliche Bewertung allerdings herrscht derzeit noch Unklarheit, so dass die Testkäufe in Kritik geraten sind.
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Das statistische Bundesamt in Wiesbaden legte die neuesten Zahlen zum Thema Jugendliche und Alkohol vor. Wie das Wedel-Schulauer Tageblatt berichtete, ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die im Krankenhaus wegen Alkoholvergiftung behandelt werden mussten, um elf Prozent zum Vorjahr gestiegen. Im Vergleich zu Erhebung aus dem Jahr 2000 ist der Anteil der Zehn- bis 20-jährigen sogar um 170 Prozent (9.500) Fälle gestiegen.
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Wie die Kötzinger Zeitung berichtete, musste in Viechtach eine 14-jährige mit einer hochgradigen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus im Landkreis Regen gebracht werden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hat die Jugendliche zusammen mit einigen Freunden zwei Falschen Wodka getrunken. Am Abend ging ein Notruf bei der Rettungsleitstelle ein, dass in Viechtach auf einer Parkbank eine bewusstlose Jugendliche lag. Die Rettungskräfte brachten das Kind sofort ins Krankenhaus, wo es auf der Intensivstation behandelt wurde.
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Unter dieser provokanten Überschrift berichtete der Süd Kurier über einen Diskussionsabend mit dem Suchtexperten Martin Brugger. Im Vordergrund standen die Themenkomplexe Alkohol, Medikamente, Spiele und Stress und Jugendlichen. Insgesamt sind in Deutschland 1,7 Millionen Menschen alkoholabhängig. Zwei Drittel davon sind Männer. Jeder Jugendliche trinkt im Durchschnitt 20 Kästen Bier oder 13 Liter Wodka im Jahr. Das ist nur ein Teil der Zahlen, die Martin Brugger als Input in den Diskussionsabend brachte.
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Es scheint fast so, dass das Komasaufen unter Kinder und Jugendlichen ein weitverbreiteter Wochenendspaß ist. Nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts geht aus einer Studie des Bundesbeauftragten für Drogen hervor, dass sich jeder fünfte Minderjährige regelmäßig bei sogenannten Koma-Partys bis zur Bewusstlosigkeit betrinkt. Solche Partys enden für die Jugendlichen nicht selten auf dem Polizeirevier, wenn es unter dem Einfluss des Alkohols zu Handgreiflichkeiten kam. Für einige endet die Nacht aber auch im Krankenhaus, wo sie wegen Alkoholvergiftung und Alkoholmissbrauchs behandelt werden müssen.
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Die SÜDWEST PRESSE berichtete über einen Maßnahmenkatalog der Gemeinde Waschbeuren. Mir dem Zehn-Punkte-Programm will die Gemeinde Alkoholexzesse auch unter Kinder und Jugendlichen wie in den vergangenen Jahren verhindern. Die vergangenen Sessionen der Fastnacht waren geprägt von volltrunkenen Jugendlichen, verwüsteten Gärten und zerschlagenen Flaschen. Mit dem Maßnahmenkatalog der Gemeinde sollen solche Exzesse in der kommenden Session vermieden werden.
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