Die Stuttgarter Zeitung präsentierte die neueste Zahlen von Alkoholmissbrauch unter Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg. So mussten 2008 4.010 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren wegen Alkoholmissbrauchs im Krankenhaus behandelt werden. Im Vergleich zu 2001 stellen diese Zahlen ein Anstieg von 143 Prozent unter Mädchen und 113 Prozent unter den Jungen dieser Altersgruppe dar.
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Wie die Rheinische Post berichtete, werden jährlich zwischen 50 und 80 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs und Alkoholvergiftung in die Helios-Kinderklinik in Krefeld eingeliefert. Die meisten jungen Patienten werden mit ungefähr zwei Promille Alkohol eingeliefert, ein Zustand der lebensbedrohlich ist. Da sich die meisten beim Komasaufen so voll laufen lassen, haben sich die Drogenberatungsstelle des Caritasverbandes mit der Helios-Kinderklinik, des Krefelder Rettungsdienstes und die AOK zu einem Bündnis zu einem Bündnis gegen das Komasaufen zusammengeschlossen. Unterstützung findet das Bündnis unter von der SWK, Sparkasse und Cinemaxx.
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Wie der Süd Kurier berichtete, beschäftigte das Thema Jugendliche und Alkohol die Polizei in Bad Säckingen. An einem Samstagmorgen gegen 2 Uhr klingelte ein völlig betrunkener Jugendlicher an einer fremden Wohnungstür. Der stark alkoholisierte Jugendliche war nur mit einem T-Shirt bekleidet. Die Anwohner riefen die Polizei, die den Betrunkenen in die Obhut der Eltern übergab.
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Wie das Online Magazin Stern.de berichtete, wurde in Kaiserslautern ein 13-jähriges Mädchen mit einem Alkoholwert von 2,4 Promille von der Polizei aufgegriffen. Das Mädchen wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo es wegen Verdachts auf Alkoholvergiftung hin behandelt wurde. Das Mädchen hatte zusammen mit anderen Jugendlichen in der Innenstadt von Kaiserslautern Alkohol konsumiert und plötzlich bewusstlos zusammenbrach.
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Merkur-Online berichtete über einen Vorfall in der U-Bahnstation Lehel in München. Passanten fanden hier am frühen Nachmittag einen Jungen, der leblos auf dem Bahnsteig lag. Der herbeigerufene Notarzt musste das Kind reanimieren. Allerdings war dies unnötig, da der Junge auf Schmerz reagierte und offensichtlich stark alkoholisiert war. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht, um dort unter Beobachtung seinen Rausch ausschlafen zu können.
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Die Südwest Presse berichtete über eine Veranstaltung in Riedlingen, in der es um den Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen ging. Vor allem die Prävention stand im Vordergrund der Veranstaltung. Im Landkreis Biberach ist seit längerem zu beobachten, dass auch hier das Komasaufen als neue Form der Freizeitgestaltung Einzug gehalten halten. Das Verhalten der Jugendlichen unter Alkohol sei wesentlich aggressiver und gewalttätiger geworden. Dabei ging es den Veranstaltern Alkohol komplett zu verbieten, sondern um Aufklärung, Sensibilisierung und Prävention.
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Die Südwest Presse berichtete über Brennpunkte in und um Eislingen, wo es immer wieder zu Streit zwischen Anwohnern und Jugendlichen kommt. Besonders schlimm ist es dort, wo sich Kinder und Jugendliche zum „vorglühen“ treffen. An solchen Orten machen auch schon Kinder Erfahrungen mit meist kostengünstigen Alkohol. Vor allem am Wochenende vor Discobesuchen beobachten Sozialarbeiter vermehrtes vorglühen.
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Wie Chiemgau Online berichtete, hatten sich Anwohner über Lärm einer Gruppe Jugendlicher bei der Polizei in Altötting beschwert. Auf dem Dultplatz in Altötting hatten sich 20 bis 30 Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren versammelt. Als die Polizei eintraf, flüchteten die Jugendlichen. Kurze Zeit später konnte einige Geflüchtete aufgegriffen werden. Dabei handelte es sich vornehmlich um Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren, die sehr stark alkoholisiert waren. Ein 14-jähriger wurde mit 2,3 Promille und dem Verdacht auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.
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Wie der Österreichische Rundfunk ORF berichtete, hat das Linzer Institut Suchtprävention von pro mente Oberösterreich eine Studie über das Komasaufen unter Kinder und Jugendlichen erstellt. Bei etwa acht Prozent der Fälle handelt es sich dabei tatsächlich um „Komatrinker“. Bei 34 Prozent der untersuchten Fälle gaben die Kinder und Jugendlichen an, dass sie dadurch versuchten ihre Probleme zu lösen. Fast 60 Prozent der wegen Alkoholvergiftung behandelten Kinder und Jugendliche erklärten, dass sich bei ihnen nur um reine „Trink-Unfälle“ handelte.
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Immer wieder wurde in den vergangenen Wochen von Angriffen Jugendlicher geredet. Tragischstes Beispiel ist der tödliche Angriffe an der S-Bahn Station in Solln. Auch Rauferein unter Jugendlichen bei Partys arten immer öfter aus. Die Augsburger Allgemeine berichtete auch in diesem Zusammenhang über einen Übergriff alkoholisierter Jugendlicher in Wertingen. Der Pressesprecher der Polizei Dillingen bringt das Problem auf den Punkt: In den meisten Fällen von Übergriffen Jugendlicher ist Alkohol mit im Spiel. Laut einer Statistik des BKA für das Jahr 2008 sind bundesweit 35,9 Prozent der aufgeklärten Fälle von gefährlicher oder schwerer Körperverletzung unter Einfluss von Alkohol geschehen.
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Die Augsburger Allgemeine berichtete, stellte der Vorsitzende des Kreisjugendringes Mindelheim/Unterallgäu fest, dass Alkohol gesellschaftskonform sei und die Droge Nummer 1 ist. Der Staat verdient jährlich durch den Verkauf von Alkohol Steuern in Höhe von 3,4 Milliarden Euro. Volltrunkene Jugendliche beherrschen seit Monaten die Schlagzeilen in den Zeitung. Mit dem Problem „Jugend und Alkohol“ beschäftigte sich nun der Kreistag und beriet mit Polizei, Mitarbeitern des Kreisjugendringes und Menschen, die in der Jugendarbeit tätig sind. Dabei war es den Anwesenden zunächst wichtig, eine Lanze für die Jugend zu brechen.
Den ganzen Artikel dazu finden Sie in der Augsburger Allgemeinen.
Was so selbstverständlich klingt, davon ist die Realität noch weit entfernt. Testkäufe zeigen immer wieder, dass Kindern und Jugendlichen hochprozentiger Alkohol verkauft wird, obwohl dies eigentlich verboten ist. Dann braucht man sich auch nicht darüber wundern, dass 14-jährige sich ins Koma saufen oder Schüler auf Feiern Wodkaflaschen allein ganz leeren, so die Osnabrücker Zeitung. Deshalb haben in Osnabrück Stadtverwaltung, Verbände und die Polizei ein Konzept erarbeitet, um den Alkoholverkauf an Kinder und Jugendliche einzuschränken.
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Wie RP Online berichtete, ist es in Viersen im Vorfeld einer Jugenddisco zu Auseinandersetzungen zwischen alkoholisierten Jugendlichen gekommen. Im Vorfeld der Jugenddisco in der Festhalle in Viersen, fanden sich bereits am Nachmittag Jugendliche ein, die sich mit reichlich Alkohol eingedeckt hatten. Anwohner berichteten, dass viel getrunken wurde und gegen mehrere parkende Autos getreten wurde. Im weiteren Verlauf des Nachmittags kam es dann zu den Auseinandersetzungen. Dabei wurde ein 16-jähriger mit 1,6 Promille aufgegriffen und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
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Der Südkurier berichtete über einen Vorfall in Weil am Rhein, wo ein betrunkenes 16-jähriges Mädchen eine Vollbremsung eines ICEs auslöste. Das Mädchen hatte zuvor nach Angaben der Polizei mit Freunden zusammen Alkohol getrunken. Als der ICE näher kam, sprang das alkoholisierte Mädchen auf die Gleise und setzte sich zwischen die Schienen. Ein 20-jähriger Jugendliche löste sich aus der Gruppe und zerrte das Mädchen vor dem herannahenden Schnellzug aus den Gleisen. Ob es sich dabei um eine Kurzschlussreaktion des Mädchens handelte oder andere Beweggründe für diese Aktion vorlagen, ist bisher unklar.
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Unter dieser Überschrift berichtete RP Online über eine Präventionskampagne im Kreis Heinsberg. In Zeiten – wie dem anstehenden Karneval – sollen im gesamten Kreis zwischen 400 und 500 Plakate mit teilweise drastischen Abbildungen verteilt werden. Dadurch, so erhoffen sich die Beteiligten Jugendämter, Polizei, Gesundheitsamt, Ordnungsamt und Schulamt des Kreises, vor allem junge Menschen von zu starken Alkoholkonsum abzuhalten.
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Wie die BZ berichtete, griff die Polizei in nur einer Nacht insgesamt acht Kinder und Jugendliche im alkoholisierten Zustand auf. Die 13 – 17 Jahre alten Jugendliche wurde an unterschiedlichen Orten in Berlin aufgegriffen. Die meisten mussten wegen akuten Alkoholmissbrauchs und wegen des Verdachts auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Hinzu kamen etwaige andere Verletzungen, die durch einen Sturz aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums zu Stande kamen.
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Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 600 Schülern aus Uetersen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, bekannte sich jeder Dritte der befragen 13- bis 18-jährigen Schüler dazu, regelmäßig Alkohol zu trinken. Etwa die Hälfte der Befragten gab an, Alkohol nur zu bestimmten Anlässen zu konsumieren. Nur etwa jeder Fünfte Schüler gab an, nie Alkohol zu trinken. Der Direktor einer Schule, die an der Befragung teilgenommen hatte, resümierte, dass immer jüngere Schüler immer mehr trinken würden.
Die Schulen in Uetersen wollen aufgrund der erschreckenden Ergebnisse handeln. Wie, dass erfahren Sie hier.
Die Frankfurter Allgemeine berichtete über die klare Botschaft „Kontra Komasaufen“ des Kreises Aschaffenburg. Der Kreis will nach dem Tod eines 15-jährigen, der betrunken aus dem Dachfenster des heimischen Reihenhauses fiel und danach verstarb, gegen das exzessive Alkoholtrinken von Jugendlichen vorgehen. Dabei soll es nicht nur bei Appellen bleiben, sondern die Einhaltung des Jugendschutzes verstärkt kontrolliert werden, versicherte das Landratsamt. Getragen wird die Initiative von Jugendamt, Polizei, Schulen und der Staatsanwaltschaft.
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Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, wurde erneut ein Jugendlicher zum Trinken genötigt, nachdem in Baden-Württemberg erst vor kurzem ein Jugendlicher unter Androhung von Schlägen gezwungen wurde eine Falsche Wodka zu leeren. Mit 2,9 Promille entging das jüngste Opfer aus Berlin, ein 15-jähriger Jugendlicher, nur knapp dem Koma. Passanten haben den Jugendlichen am späten Abend am Boden liegend gefunden. Die sofort alarmierten Rettungskräfte brachten den stark alkoholisierten Jugendlichen wegen des Verdachts auf Alkoholvergiftung sofort ins Krankenhaus.
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Unter dieser Überschrift hat sich die Mitteldeutsche Zeitung mit den jüngsten Vorfällen von Alkoholmissbrauch unter Kinder und Jugendlichen beschäftigt. Laut dem Bericht ist festzustellen, dass wenn Jugendliche zur Flasche greifen die Sache in den meisten Fällen im Vollrausch endet. Laut den vorliegenden Zahlen für das Jahr 2007 mussten deutschlandweit zehn Kinder unter zehn Jahren wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. In vier weiteren Fällen waren die Kinder nicht älter als fünf Jahre.
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Wie Welt Online berichtete, mussten zwei stark alkoholisierte Mädchen in Berlin unabhängig voneinander zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurden. Die beiden Vorfälle haben nichts miteinander zu tun, außer dass beide Mädchen sehr jung waren (12 und 13 Jahre) und stark alkoholisiert waren.
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Jugendliche bedrohen einen 15-jährigen mit Schlägen und zwingen ihn sich mit Wodka bis zur Bewusstlosigkeit zu betrinken. Was zunächst wie ein schlechter Scherz klingt, ist laut Spiegel Online bittere Realität. Der Junge, der zum Alkoholmissbrauch gezwungen wurde, erlitt eine Alkoholvergiftung und musste Krankenhaus behandelt werden.
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DER WESTEN ging in seiner Berichterstattung der Frage nach, warum Kinder und Jugendliche zu viel Alkohol trinken. In den meisten Fällen geht es wohl darum, vor den Freunden anzugeben, um sich abzulenken oder einfach um es einmal ausprobiert zu haben. Andere haben am Alkohol gefallen gefunden und machen es seit dem immer wieder. Die meisten Kinder und Jugendlichen sind zwischen zehn und 21 Jahr wenn sie zum Alkohol greifen. Die meisten trinken, um ihre Probleme zu vergessen.
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