Monthly Archive for Oktober, 2009

Polizei löste Gelage auf

Wie die Erlanger Nachrichten berichteten, musste die Polizei in Erlangen mehrere Saufgelage von Kindern und Jugendlichen auflösen. Der Verdacht auf Alkoholmissbrauch wurde geprüft und bestätigt. So wurde beispielsweise ein 13-jähriges Mädchen mit einem Alkoholwert von 1,18 Promille in Gewahrsam genommen und den Eltern übergeben. Darüber hinaus leitete die Polizei Ermittlungen über die Herkunft des Alkohols ein.

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Party und Promille

Die Kötzinger Zeitung berichtete über eine Dokumentation zum Thema Jugend und Alkohol, in der Jugendliche ihre Sicht der Dinge zur aktuellen Diskussion über Jugendalkoholismus darstellten. Durchgeführt wurde das Projekt von der Fachstelle Prävention des Amts für Jugend und Familie der Stadt Cham. Der Film ist laut Dipl.-Sozialpädagoge Andreas Pregler für den präventiven Einsatz im Rahmen der Jugendarbeit und in den Schulen einsetzbar, um gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen die Alkoholproblematik zu bearbeiten.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, finden Sie den gesamten Beitrag hier.

Schülerinnen mit Alkoholvergiftung aufgefunden

Zwei jugendliche Mädchen wurden mit Alkoholvergiftung im Münchner Zoo aufgefunden, wie der Erdinger Anzeiger berichtete. Die beiden 13 und 14 Jahre alten Schülerinnen haben sich während eines Schulausfluges mit Wodka betrunken. Da die beiden beim Eintreffen der Rettungskräfte kaum mehr ansprechbar waren, wurden sie umgehend ins Krankenhaus Harlaching gebracht.

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Jeder zweite Jugendliche trinkt regelmäßig Alkohol

Laut Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betrinkt sich jeder zweite Jugendliche im Alte von 16 und 17 Jahren mindestens einmal im Monat. Viele Kinder und Jugendliche kommen schon mit 13 Jahren in Kontakt zu Alkohol und anderen Drogen. In diesem Zusammenhang führte die SZ-Online, das Onlineportal der Sächsischen Zeitung, ein Interview mit Dirk Polster von der Volkssolidarität über die Ursachen des steigenden Konsums von Alkohol unter Kindern und Jugendlichen.

Das gesamte Interview finden Sie hier.

Wider dem Vollrausch im Kindesalter

Die Augsburger Allgemeine berichtete über die Aktivitäten im Landkreis Neuburg, damit Kinder und Jugendliche weniger Alkohol trinken. Aus diesem Grund haben sich die Experten und Beteiligten der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Neuburg-Schrobenhausen getroffen, um ihre Erfahrungen zu teilen und über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Auch die neuesten Zahlen aus dem Kreis zu Alkoholmissbrauch und Alkoholvergiftung unter Kinder und Jugendlichen im Kreis wurden veröffentlicht. Bis Ende September wurden demnach im Landkreis bereits 75 Kinder und Jugendliche wegen des Verdachts auf Alkoholvergiftung stationär behandelt.

Weitere Informationen zum Treffen der Arbeitsgemeinschaft und deren Ergebnisse finden Sie hier.

Alkoholexzessen vorbeugen

Für viele Kinder und Jugendliche gehört Alkohol untrennbar zu ihrem Leben dazu. Doch die Zahl des Alkoholmissbrauchs unter Kinder und Jugendlichen steigt immer weiter an. Die Trinker werden außerdem immer jünger. Der Hessische Bote führte in diesem Zusammenhang ein Interview mit Horst Gerlich, dem persönlichen Referenten des Bürgermeisters und Mitorganisator der Aktion „Lolls ohne Prolls“ im hessischen Bad Hersfeld. Anlass für den Runden Tisch in der Stadt zum Thema Alkohol und Jugendliche ist, dass viele Anwohner und Besucher der Stadt über die Zahl der gestiegenen Alkohol- und Gewaltexzesse beunruhigt sind.

Das Interview finden Sie hier.

„Feiern oder Saufen“

Für Kinder und Jugendliche ist es schwer standzuhalten, wenn Alkohol in der Gesellschaft allgegenwärtig ist und teilweise immer noch als Grundnahrungsmittel verharmlost wird. Deshalb ist es für Kinder und Jugendliche umso wichtiger, dass sie wissen, was sie wollen, wie viel, was und wie lange sie trinken wollen. Diesem Grundsatz folgt der Workshop „Feiern oder Saufen“ des Projekts My Way Betty Ford Klinik, wie die Main Post berichtete. Ziel des Workshops ist es, dass die Jugendlichen ihren Standpunkt im Leben finden, um stolperfrei durch das Leben zu finden. Alkoholabhängigkeit ist eine fließende Entwicklung und die Freiheit „Nein“ zu sagen hat jeder.

Mehr zu diesem Projekt finden Sie hier.

Trinken bis zum Umfallen

Wie die Märkische Allgemeine berichtete, ist die Zahl des Alkoholmissbrauchs unter Kindern und Jugendlichen in Brandenburg statistisch nirgendwo höher als im Kreis Havelland. Für viele Kinder und Jugendliche enden die Partys im Vollrausch, manchmal so heftig, dass gar nicht mehr geht. In der Regel enden solche Flate-Rate-Partys und Gelage auf der Notfallstation eines Krankenhauses. Diagnose: Akute Alkoholvergiftung. Statistisch gesehen ist im Landkreis Havelland in Brandenburg der Alkoholmissbrauch unter den elf- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen am höchsten. Auch die Zahl der Mädchen unter den wegen Alkoholvergiftung behandelten Jugendlichen ist stark gestiegen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Märkischen Allgemeine.

Prävention bei Minderjährigen wichtig

Die Nordwest Zeitung berichtete über die jüngste Sitzung des Präventionsrates der Gemeinde Bockhorn. Der Beauftragte für Jugendsachen bei der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland äußerte sich positiv über die bisherige Arbeit. Schwerpunkt des Präventionsrates ist und bleibt die Suchtprävention bei Minderjährigen. Die Diagnose „akute Alkoholvergiftung“ bei Kinder und Jugendlichen, die deshalb stationär behandelt werden müssen, steigt in Deutschland immer weiter an. Während im Jahr 2000 noch ca. 12.000 Menschen im Alter zwischen zehn und 20 Jahre wegen Alkoholvergiftung behandelt werden mussten, waren es im Jahr 2007 schon 23.000 junge Menschen.

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„Komasaufen: wer sich erinnert, war nicht dabei“

Unter dieser Überschrift berichtete das Online-Nachrichtenportal ka-news über das Auswertungstreffen des Jugendschutz Karlsruhe, bei dem Vertreter der Polizei, Sozialarbeiter, Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuz und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Karlsruhe zusammen kamen. Laut dem Drogen- und Sichtbericht des Bundesministeriums für Gesundheit ist und bleibt Alkoholvergiftung, ausgelöst durch exzessiven Alkoholkonsum, dem Komasaufen, für Kinder und Jugendliche eine ernstzunehmende Gefahr. Zwar zogen die Vertreter bisher eine gute Bilanz, aber die Schicksale, die hinter den nüchternen Zahlen stehen, sind schockierend, vor allem wenn es sich dabei um Minderjährige handelte.

Mehr zum diesem Thema erfahren Sie hier.

Kind mit 1,66 Promille im Park entdeckt

Wie die Schweriner Volkszeitung berichtete, wurde gegen 4.20 Uhr ein 13-jähriges alkoholisiertes Mädchen von der Polizei in einem Park gefunden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Promille-Wert von 1,66.

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Hohe Folgekosten durch Gewalt junger Trinker

Vorsorge zahlt sich langfristig aus. Die Hilpoltsteiner Zeitung berichtete über eine Tagung zur Suchtprävention der Stadt Nürnberg. Der erbitterte Kampf gegen das Komasaufen und sogenannten 99-Cent-Partys hat sich in die Stadt ausgezahlt. Daher zogen die 350 Fachleute aus der ganzen Bundesrepublik ein positives Fazit aus ihrem Kampf gegen den Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land: Kinder und Jugendliche greifen vermehrt zur Flasche. Zwar ist der Gesamtkonsum rückläufig, aber die Extrembesäufnisse legen zu. Die Problematik ist Länderübergreifend dieselbe.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Saufen bis der Arzt kommt

Komasaufen ist in Deutschland schon lange kein Ausnahmezustand mehr. Aus diesem Grund ging die Leipziger Volkszeitung den Gründen für das Komasaufen auf den Grund. Doch es gibt keinen Hauptgrund bzw. Auslöser, der sich einfach so abschalten lässt. Die Gründe warum sich Kinder und Jugendliche bis zum Verlust der Kontrolle über sich selbst vollaufen lassen sind mannigfaltig.

Lesen Sie in der Leipziger Volkszeitung mehr zu diesem Thema.

Mit schockierenden Bildern und Zahlen gegen das Komasaufen

Die Fuldaer Zeitung berichtete über eine ganz besondere Aktion des Anästhesisten und Notfallmediziner am Klinikum Offenbach, Dr. Birger Freier. Aus seiner täglichen Erfahrung kennt er die Bilder von Jugendlichen, die an ihrem Erbrochenem erstickt sind, nach sie sich mit aller Macht haben voll laufen lassen. Solche Bilder sind brutal und schockierend. Und genau mit solchen Bildern arbeitet der Mediziner bei seinen Präsentationen zum Alkohol- und Drogenverhalten von Kinder und Jugendlichen.

Mehr dazu finden Sie in der Fuldaer Zeitung.

Runder Tisch zum Thema Alkohol

Wie der Suedkurier berichtete, hat sich der Ortschaftsrat Tannheim vor dem Hintergrund des wachsenden Problems von Jugend und Alkohol entschlossen, einen runden Tisch zum Thema durchzuführen. An dem runden Tisch sollen vor allem Jugendleiter von Vereinen, Eltern, die Jugendlichen selbst und alle interessierten Personen teilnehmen und Aktionen und Lösungsansätze erarbeiten.

Mehr dazu finden Sie hier.

Nach dem Rausch droht nicht nur ein Kater

FOCUS Online berichtete über neue Erkenntnisse zu den gesundheitsschädlichen Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum. Demnach holt man sich nach einem Vollrausch nicht nur einen ordentlichen Kater, sondern schwächt auch seine Abwehrkraft. Das heißt, Alkohol setzt das Immunsystem für mindestens 24 Stunden außer Gefecht. Während Erwachsene so etwas leichter verkraften können, gefährdet der nichtvorhandene Immunschutz vor allem Kinder und Jugendliche. Die Folge: Sie sind anfälliger für alle möglichen Infektionen.

Mehr zu der Studie finden Sie hier.

Alkohol steigert die Gewaltbereitschaft

Alkohol und Gewalt treten oft im Doppelpack auf. Wie der Standard berichtete, spielt in neun von zehn fällen eine Rolle. In jedem dritten Fall von schwerer oder tödlicher Körperverletzung, von Vergewaltigung oder Raubmord ist Alkohol im Spiel. Das ist das Ergebnis einer Statistik, die auf dem Suchtkongress in Köln präsentiert wurden. Das Problem in Deutschland ist, so die Suchtexperten, dass Alkohol in unserem Kulturkreis immer noch als Nahrungsmittel nicht als Suchtmittel gewertet wird, trägt zur Verharmlosung des Problems bei.

Mehr Informationen dazu, finden Sie hier.

Jugendschutzgesetz lasch behandelt

Eine ernüchternde Bilanz musste der Ordnungsamtsleiter in Hürth ziehen. Wie die Kölnische Rundschau berichtete, wurden in Hürth und Umgebung die Jugendschutzbestimmungen von Verkaufsstellen überprüft. Überprüft wurden 45 Kioske, Tankstellen, Einzelhandelsgeschäfte und Supermärkte. Den jugendlichen Testkäufern gelang es in 30 Betrieben ohne weiteres Alkohol zu kaufen. Somit haben 66 Prozent der Betriebe die Bestimmungen des Jugendschutzgesetztes missachtet.

Mehr dazu finden Sie auf den Seiten der Kölnischen Rundschau.

Provokation gegen Komasaufen

Unter diesem Titel berichtete die Südwest Presse über eine Aktion der Stadt Sulz, des Landkreises und der Polizei. Ziel der Aktion ist es, gegen den Vollrausch unter Kinder und Jugendlichen anzugehen und für die Einhaltung des Jugendschutzes zu sensibilisieren. Angesprochen sind vor allem die Wirte, denn – so die Idee der Initiatoren – dann werden demnächst auf den Bierdeckeln schockierende Fotos zufinden sein. Zu sehen sein sollen sich selbst vollgekotzte Fußballsfans, vollurinierte Hosen, halbnackte bewusstlos gesoffene Mädchen etc.

Mehr zu diesen Aktionen finden Sie hier.

Zahl der Alkoholvergiftung steigt

Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtete, ist die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen gestiegen. Anlässlich des Weltkindertages (20. September) warnte die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) vor dem immer früher einsetzenden und dauerhaften Alkoholkonsum unter Kinder und Jugendlichen. Laut einer Studie der KVN hat sich die Zahl der wegen Alkoholvergiftung behandelten Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen seit 2000 verdoppelt.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

Verantwortung vorleben und Grenzen aufzeigen

Unter diesem Motto informierte Suchtberater Burkhard Albers Eltern und Schüler über die Gefahren des Jugendalkoholismus. Wie die Neue Westfälische berichtete über einen Workshop des Suchtberaters zum Thema „Alkoholkonsum – Genuss oder Weg in die Sucht?“ in Warburg. Warburg war und ist ein Schwerpunkt für Alkohol und Drogen unter Kinder und Jugendliche, wie eine Studie zur Alkohol- und Drogenkultur zeigte. Unter anderem aus diesem Grund hatte sich die Elternschaft des Marianum Gymnasiums entschlossen, den Suchtexperten und Diplom-Pädagogen einzuladen und einen Infoabend zum Thema Kinder- und Jugendalkoholismus zu veranstalten.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

15-jährige mit Alkoholvergiftung eingeliefert

Wie die Heilbronner Stimme berichtete musste ein 15-jähriges Mädchen wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Jugendliche hatte allein eine Flasche Wodka getrunken und war danach kaum noch ansprechbar. Das „Weindorf“ endete für sie auf der Intensivstation der Kinderklinik.

Mehr dazu finden Sie in der Heilbronner Stimme.