Monthly Archive for September, 2009

Lieblingsdroge Alkohol

Alkohol ist mit Abstand die liebste Droge unter Frankfurter Schülern berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). In einer Studie gab fast die Hälfte aller Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren an, in den letzten Monaten mindestens einmal betrunken gewesen zu sein. Damit bestätigt die Studie die Ergebnisse aus den vergangenen Jahren. Weniger populär dagegen ist das Rauchen geworden. Nur noch ein Viertel der Kinder und Jugendlichen greift regelmäßig zur Zigarette.

Mehr zur Drogentrendstudie der Stadt Frankfurt finden Sie hier.

Alkohol, Schlägerein und ein hoher Sachschaden

Das ist das Ergebnis eines Wochenendes in Aalen, wie die Schwäbische Post berichtete. Laut Polizei-Angaben kam es in Aalen in nur einer Nacht zu mehreren Schlägerein und etlichen Sachschäden durch alkoholisierte Jugendliche. Neben drei verletzten Jugendlichen wurde ein erst 14-jähriges Mädchen wegen des Verdachtes auf Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus zu Behandlung gebracht.

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Einstiegsalter gesunken

Focus Online berichtete über den Suchtexperten Prof. Michael Klein. Er kritisierte, dass Alkohol immer noch zu billig und damit für Kinder und Jugendliche zu leicht verfügbar ist. Dadurch wird die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche immer früher zu trinken beginnen deutlich erhöht. Bereits heute ist das Einstiegsalter auf 14,5 Jahren gesunken.

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Studie: Mit 13 den ersten Absturz

Das Westfalen-Blatt berichtete über eine lang erwartete Jugend-Studie aus dem Kreis Höxter. Hier wurden jugendliche Minderjährige zu ihren Erfahrungen mit Alkohol und Drogen befragt. Das Ergebnis ließ bei Elter, Politik und Verwaltung die Alarmglocken schrillen: Durchschnittlich mit 13,8 Jahren machen Kinder und Jugendliche in Ostwestfalen-Lippe (OWL) ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol. Bei Jungen liegt das Einstiegsalter bei etwa 13,1 Jahren, bei Mädchen im Schnitt bei 13,4 Jahren.

Mehr zur Jugend-Sucht-Studie aus dem Kreis Höxter, OWL, finden Sie im Westfalen-Blatt.

Therapie gegen Komasaufen

Spiegel Online berichtete über einen neuen Therapieansatz für Kinder und Jugendliche gegen das Komasaufen. Die Therapie findet in einer Hannoveraner Kinderklinik statt, in der viele junge Patienten wegen Alkoholvergiftung und Alkoholmissbrauchs behandelt werden. Außerdem geht der Spiegel-Bericht der Frage nach, ob das hemmungslose Besäufnis und der komplette Kontrollverlust nur ein Trend ist oder ob noch viel mehr dahinter steckt.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

13-jährige stark alkoholisiert aufgegriffen

Wie der Südkurier berichtete, wurde eine stark alkoholisierte 13-jährige von der Polizei aufgegriffen. Die Polizeistreife wollte in Biberach eine Gruppe Jugendlicher kontrollieren, die nach Angaben von Nachbarn alkoholisiert waren. Nachdem die Polizei eintraf, zerstreute sich die Gruppe in alle Winde. Einzig eine 13-jährige blieb vor Ort. Nach Angaben der Polizei war sie so betrunken, dass sie keinen einzigen Schritt mehr machen konnte.

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Schauen deutsche Jugendliche zu tief ins Glas?

Dieser Frage ging DER WESTEN, das Medienportal der WAZ-Gruppe, nach. Das Thema Jugendliche und Alkohol versetzt die ganze Bundesrepublik in Wallung. Dabei dauert es dann nicht lange, dass nach dem Bekannt werden von Alkoholmissbrauch durch Minderjährige stärkere Jugendschutzmaßnahmen gefordert werden. Immer mehr Kinder und Jugendliche würden die Kontrolle über ihr Trinkhalten verlieren und sich wortwörtlich ins Koma saufen. Doch, so fragt DER WESTEN, was ist der richtige Weg?

Mehr zum Thema finden Sie hier.

16-jährige mit 3,7 Promille bewusstlos im Garten

Wie unter anderem das Hamburger Tageblatt berichtete, wurde in Oldenburg ein 16-jähriges Mädchen mit einem Blutalkoholwert von 3,7 Promille in einem Vorgarten bewusstlos aufgefunden. Die Schülerin wurde nur durch Zufall von einen Mann entdeckt, der in den frühen Morgenstunden seinen Hund ausführte. Die Jugendliche wurde sofort in Krankenhaus wegen Verdacht auf Alkoholvergiftung gebracht. Der Zustand der Bewusstlosen war instabil, so dass siee künstlich beatmet werden musste.

Mehr zu diesem Vorfall finden Sie hier.

Feiern ohne Alkohol

Die Main Post berichtete von einer Veranstaltung für Jugendliche zum Thema „Feiern ohne Saufen. Workshop zum altersgemäßen Umgang mit Alkohol.“ Initiator des Workshops ist der Gründer der „My way Betty Ford Klinik“ Klaus-Dirk Kampz. Unter deutschen Jugendlichen gibt es einen Trend, sich immer schneller zu betrinken und einen Rausch zu bekommen, stellte Kampz im Interview mit der Main Post fest. Mit seinem Workshop will er Kinder und Jugendliche über die Gefahren von Alkohol- und Drogenmissbrauch aufklären und für einen maßvollen Umgang mit Alkohol sensibilisieren.

Mehr zum Programm von Klaus-Dirk Kampz und seinem Projekt finden Sie in der Main Post.

Weniger Jugendliche trinken immer mehr Alkohol

Zu diesem Ergebnis kommt Suchthilfeeinrichtung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) des Main-Kinzig-Kreises. Die Beratungsstelle wurde 2008 verstärkt aufgesucht und Beratungsleistungen in Anspruch genommen. Wie im Gelnhäuser Tageblatt berichtet, wurde unter den Jugendlichen zwar insgesamt weniger Alkohol getrunken, aber unter den Betroffenen gibt es Personen mit problematischen Konsumgewohnheiten. Das heißt, unter den Betroffenen gibt es jugendliche Personen, die enorme Mengen Alkohol trinken bis hin zum exzessiven Komasaufen.

Mehr über die Jahresbilanz der Suchtberatungsstelle finden Sie im Bericht des Gelnhäuser Tageblatts.

37 Jugendliche wegen Alkoholvergiftung behandelt

Das ist die Bilanz aus dem Jahr 2008 der Ruppiner Kliniken aus dem brandenburgischen Neuruppin. Gerade im Sommer werden immer wieder Jugendliche unter 21 Jahren wegen Alkoholvergiftung eingeliefert. 37 unter 21-jährige waren es 2008. 2007 mussten dagegen 46 Kinder und Jugendliche behandelt werden. Der jüngste war damals gerade einmal 14 Jahre alt. Landesweit mussten 2008 etwa 1.000 Jugendliche unter 21 Jahren wegen Alkoholvergiftung und Alkoholmissbrauch stationär behandelt werden.

Mehr dazu finden Sie in der Märkischen Allgemeinen.

Schwerpunktaktion gegen Junge Trinker

Die Schwäbische Post berichtete über eine Schwerpunktaktion der Polizei im Rems-Murr-Kreis. Auch hier würden Jugendliche nach übermäßigem Alkoholkonsum zu Gewalttätigkeiten neigen und nach einem Zusammenbruch teilweise stationär behandelt werden müssen. Ziel der Schwerpunktaktion waren vor allem Kinder und Jugendliche, die durch den Genuss von Alkohol auffielen. Bei den anschließenden Kontrollen wurden mehrere Waffen und waffenähnliche Gegenstände sowie Betäubungsmittel abgenommen.

Mehr dazu finden Sie hier.

Komasaufen nimmt gefährliches Ausmaß an

Wie die Gießener Allgemeine berichtete, nimmt auch in der Universitäts-Stadt Gießen das Komasaufen („Binge-Drinking“) immer weiter zu. Bereits 2009 wurden in der Universitäts-Kinderklinik 46 Minderjährige wegen Alkoholmissbrauchs und Alkoholvergiftung eingeliefert und stationär behandelt. Die Klinikleitung schätzt, dass bis Ende des Jahres der Rekord aus dem Jahr 2007 übertroffen werden wird.

Mehr dazu finden Sie im Beitrag der Gießener Allgemeine.

Kinder trinken immer früher Alkohol

Die ersten Erfahrungen machen Kinder und Jugendliche in der Regel im Bierzelt oder der Diskothek, sondern zu Hause. Der Österreichische Rundfunk berichtete, dass der jüngste Patient mit Alkoholvergiftung in Salzburg gerade einmal zehn Jahre alt war. Immer mehr Kinder und Jugendliche werden in das Landeskrankenhaus von Salzburg eingeliefert. Die Ärzte sind beunruhigt, weil die meisten Vorfälle sich in den eigenen vier Wänden abspielen würden. Für die Experten steht jedenfalls, dass diese Beobachtung eigentlich nur schlüssig sein kann. Solange Alkohol in der Gesellschaft immer präsent ist, ist es logisch, dass die ersten Erfahrungen mit Bier und Schnaps nicht auf Partys sondern zu Hause stattfinden.

Mehr zum Beitrag des ORF finden Sie hier.

17-jähriger mit 3 Promille

In Missen griff die Polizei einen betrunkenen Jugendlichen auf. Zuvor hatten sich Anwohner über den Jugendlichen beschwert und die Polizei gerufen. Der volltrunkene Jugendliche soll laut lärmend auf der Straße gelaufen sein und wahllos an Häusern geklingelt haben. Als die Polizei eintraf, machten sie einen Alkoholtest mit dem jungen Mann. Der Test ergab einen Alkoholwert von 3 Promille.

Mehr dazu finden Sie hier.

Verstärkte Kontrollen gegen Alkoholmissbrauch

Das Oberbayerische Volksblatt berichtete, dass die Jugendbeamten der Polizeiinspektion Rosenheim und die Kräfte des Städtischen Jugendamts verstärkt Kontrollen gegen Alkoholmissbrauch durchführten. Grund war zum einen das bevorstehende Herbstfest. Zum anderen, dass der exzessive Alkoholkonsum jungen Menschen nach wie vor hoch im Trend liegt. Das Einstiegsalter würde von Jahr zu Jahr sinken, teilte die Polizeiinspektion Rosenheim ihre Beobachtung mit. Nach EU-Angaben machen die meisten Jugendlichen bereits im Alter von 12 Jahren erste Erfahrungen mit Alkohol. Bis zum 14. Lebensjahr haben die meisten bereits einen Vollrausch erlebt.

Mehr über die Jugendschutzkontrollen in Rosenheim finden Sie hier.

Mehrzahl der 14-jährigen war schon einmal betrunken

Laut einer neuen Studie, war die Mehrzahl der 14-jährigen in Berlin schon mindestens einmal volltrunken.. Die Studie „Jugendliche – Alkohol – Hintergründe“ wurde von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit in Auftrag gegeben. Laut der Studie trinken die meisten Kinder und Jugendliche zwischen dem zwölften und 15 Lebensjahr zum ersten Mal Alkohol. Am meisten wird Alkohol auf Partys und Konzerten getrunken.

Mehr dazu finden Sie hier.

Konsequenz: Jugendliche müssen pusten

In Oldenburg haben Polizei, Ordnungs- und Jugendamt Konsequenzen für das Oldenburger Stadtfest gezogen. Nachdem ein 15-jähriges Mädchen im Vorfeld des Festes mit 2,5 Promille Alkohol auf einem Schulhof zusammengebrochen ist und wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden musste, kontrollieren die Ordnungsbehörden verschärft Jugendliche auf Alkoholmissbrauch. Wie die Nordwest Zeitung berichtete, wurden im Hinblick auf die jüngsten Ereignisse und dem gestiegenen Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen die Jugendschutzkontrollen auf alle drei Festtage des Oldenburger Stadtfestes ausgedehnt.

Näheres dazu finden Sie in der Nordwest Zeitung.

„Mit 14 war ich ständig besoffen“

Unter dieser Überschrift berichtete Spiegel Online über die „Karriere“ eines jugendlichen Alkoholikers. Bereits mit zwölf Jahren fing er an, Wodka zu trinken. Der Einstieg in eine gefährliche Karriere, denn danach konnte er es einfach nicht mehr sein lassen. Seit dem knipste er regelmäßig am Wochenende sein Gehirn aus durch exzessiven Alkoholmissbrauch.

Den gesamten Artikel finden Sie auf Spiegel Online.

Jugendliche und Alkohol: Experte fordert mehr Kontrollen

Das Alkohol trinken in der Öffentlichkeit ist heute für viele Jugendliche selbstverständlich. Die Heilbronner Stimme führte ein Interview mit Andreas Mayer, Leiter des Heilbronner Polizeireviers und Leiter der Zentralstelle Prävention des Bundeskriminalamts, über die Gründe und Maßnahmen zur Prävention von Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen.

Das komplette Interview finden Sie hier.

Besorgniserregende Entwicklung

Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, sprechen Ärzte und Krankenkasse von einer „besorgniserregenden Entwicklung“. Gemeint ist die Zunahme der Zahl der lebensgefährlichen Alkoholvergiftung unter Kindern und Jugendlichen. Bestürzend ist auch die Zunahme der Gewaltbereitschaft von alkoholisierten Jugendlichen. In Schleswig Holstein stieg die Zahl der wegen Alkoholmissbrauchs behandelten Jugendlichen landesweit um 25 Prozent in den letzten drei Jahren. Und die Betroffenen würden laut einer Studie der Krankenkasse immer jünger werden.

Näheres dazu finden Sie im Hamburger Tageblatt.

Einmischen und Vorbild sein

Die Main Post berichtete von einer Analyse der Polizei über das Alkoholproblem unter Kindern und Jugendlichen in Bad Kissingen. Das bundesweite Problem ist nicht kleiner geworden. Im Gegenteil: Nach den Untersuchungen des ISEG-Instituts Hannover hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen massiven Alkoholmissbrauchs und Alkoholvergiftung behandelt werden mussten, innerhalb von sechs Jahren verdoppelt. Die Kommunale Jugendarbeit in Bad Kissingen bemängelte auch fehlende das Problembewusstsein der Eltern.

Weitere Informationen und warum die Polizei alle auffordert sich einzumischen und Vorbild zu sein, erfahren Sie hier.