Monthly Archive for August, 2009

Einladung zum Komasaufen

Wie „Der Westen“, das Nachrichtenportal der WAZ Mediengruppe im Internet, berichtete lud die Junge Union, die Jugendorganisation der CDU, in Bochum Jugendliche ab 16 Jahren zu einer Wahlparty in eine Diskothek ein. Diese Einladung erzeugte jedoch große Empörung Seitens der Suchtberatung in Bochum, da das Angebot einer Einladung zum Komasaufen gleichkam. Angesichts von 19.000 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren, die 2006 wegen einer Alkoholvergiftung behandelt werden musste, erscheint die Aktion in einem fragwürdigen Licht.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Aktionswoche Alkohol

Unter diesem Motto startete eine Projektwoche des Christlichen Jugenddorfwerks Sigmaringen (CJD). Das Projekt findet im Rahmen einer Bundesweiten Aktion des CJD statt. Das Thema Alkohol und Alkoholmissbrauch betrifft vor allem Jugendliche in und auch nach der Lehrzeit besonders. Aus diesem Grund werden die jungen Bewohner der Jugenddörfer an das Thema herangeführt und für einen maßvollen Umgang sensibilisiert. In Vorträgen, Übungen und Workshops werden u.a. die Folgen von Alkoholmissbrauch und einem Vollrausch anschaulich dargestellt und erfahrbar gemacht.

Mehr zur Projektwoche und zum CJD selbst finden Sie im Beitrag der Schwäbischen Zeitung.

Ängste runterschlucken

In einem Gastbeitrag der Frankfurter Rundschau erläutert der Jugend- und Familientherapeut Wolfgang Bergmann mögliche Gründe für den deutlich gestiegenen Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen. Vor allem vor Partys führt der Griff zur Flasche oft zum Exzess, zum sogenannten Komasaufen. Doch für viele Jugendliche ist Alkohol bereits ein Teil des Lifestyles geworden. Die jungen Menschen betrinken sich, um überhaupt ein Gefühl dafür zu bekommen, dass sie miteinander Spaß haben können, so der Gastkommentator Wolfgang Bergmann.

Weitere Informationen, warum Kinder und Jugendliche so viel Alkohol konsumieren, finden Sie in der Frankfurter Rundschau.

13-jährige im Vollrausch

In Helmbrechts entdeckte die Polizei ein 13-jähriges Mädchen, das völlig betrunken auf dem Gehweg lag. Das Mädchen war nach Angaben von Zeugen mit mehreren Jugendlichen unterwegs. Beim Eintreffen der Polizei und Rettungskräfte war das Mädchen so betrunken, dass es sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte.

Mehr dazu hier.

Am Wochenende steigt die Zahl der „Alkoholleichen“

Vor allem am Wochenende haben Notärzte und Sanitäter vermehrt mit alkoholisierten Jugendlichen zu tun. Viele betrinken sich bis zur Besinnungslosigkeit bis buchstäblich der Arzt kommt. Bisher wurden die jugendlichen Komasäufer nach einer Alkoholvergiftung oder einem Vollrausch nur medizinisch überwacht und ausgenüchtert, bevor sie wieder entlassen wurden. In Gunzenhausen startete daher ein bundesweites Präventionsprojekt, dass den jugendlichen Trinkern einen Besuch eines Mitarbeiters des Projekts beschert. Dadurch sollen die jungen Menschen über ihren übermäßigen Alkoholkonsum sprechen und konkrete Hilfe angeboten bekommen.

Den ausführlichen Beitrag dazu finden Sie im Altmühl-Boten.

Verstöße gegen den Jugendschutz

Im Kreis Erdingen gehören Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz wohl zum Alltag. Das jedenfalls schließen, laut einem Bericht des Dorfner Anzeigers, die Erdinger Behörden aus der steigenden Zahl alkoholisierter Jugendlicher. Dabei können aus Verkäufern von Nikotin oder Alkohol schnell Straftäter werden: Denn wer Minderjährigen Zugang zu Alkohol und Nikotin verschafft, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Kommt ein Kind oder Jugendlicher dabei zu Schaden, beispielsweise durch einen Vollrausch oder eine Alkoholvergiftung, erfüllt das bereits den Straftatbestand der fahrlässigen Körperverletzung.

Näheres zu dem Thema finden Sie hier.

Saufgelage verhindert

In Holzgerlingen im Kreis Böblingen konnte die Polizei ein Saufgelage unter Jugendlichen verhindern. Aufgefallen ist die Gruppe, zu der teilweise 13-jährige gehörten, als sie versuchen 16 Sechserpacks Bier und Wodka in einem Supermarkt zu kaufen. Der Filialleiter verweigerte den Verkauf und informierte die Polizei. Als diese beim Supermarkt eintraf, war ein Teil der Jugendlichen bereits weiter gezogen und hatte sein Glück bei einem anderen Supermarkt versucht – mit Erfolg, aber nur für kurze Zeit.

Mehr dazu finden Sie in den Stuttgarter Nachrichten.

16 Jahre alt und 3,28 Promille im Blut

Polizeibeamte entdeckten auf ihrer nächtlichen Streife einen torkelnden Jugendlichen. Sie beschlossen kurzer Hand den jungen Mann in die Obhut seiner Eltern zu übergeben. Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete, verschlechterte sich auf dem Nachhauseweg der Zustand des Jugendlichen zunehmend, so dass die Streifenbeamten einen Rettungswagen alarmierten. Ein anschließender Alkoholtest bei dem 16-jährigen ergab einen Blutalkoholwert von 3,28 Promille.

Mehr dazu finden Sie hier.

Selbst Alkoholvergiftungen schrecken kaum ab

Focus Online berichtete über eine Studie des Hannoveraner Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsforschung (ISEG). Im Rahmen der Studie wurden 1168 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 20 Jahren zu ihren Trinkgewohnheiten befragt. Im Vergleich zu einer ähnlich großen Gruppe ohne entsprechende Alkoholerfahrungen, wurden die Mädchen und Jungen dieser Gruppe in den letzten drei Jahren mindestens einmal wegen einer Alkoholvergiftung behandelt. 17 Prozent der befragten Jugendlichen gaben an, nach der Entlassung aus dem Krankhaus weiterhin zu trinken.

Mehr zur Studie finden Sie bei Focus Online.

Auf das Alter wird kaum geschaut

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete vor dem Hintergrund immer neuer Nachrichten über Alkoholmissbrauch und Komasaufen unter Jugendlichen, über Alkohol-Testkäufe durch Teenager in Frankfurt. Solche Testkäufe finden derzeit vermehrt in ganz Deutschland statt. Ergebnis der Einkäufe: Auf das Alter der Jugendlichen wird kaum geachtet. Egal ob Mädchen oder Jungen, die meisten von ihnen erhielten hochprozentigen Alkohol, obwohl sie teilweise deutlich unter 18 Jahren alt waren.

Mehr zu den Testkäufen und auch positiven Beispielen, finden Sie hier.

„Drogenkontaktlehrer“ für NRW

Auf der Suche nach klaren Konzepten gegen der Frust der Jugendliche, der sich oftmals im Missbrauch von Alkohol und anderen harten Drogen äußert, will die NRWSPD nun neue Wege in NRW gehen. Suchtberater sollen an den Schulen gegen das Komasaufen und den Alkoholmissbrauch durch Jugendliche vorgehen. Da dies allein aber nicht die Lösung des Problems darstellen kann, sollen die Berater präventiv wirken und Mädchen und Jungen mit vorhandenen Suchtproblemen helfen.

Den Artikel und weitere Informationen dazu finden Sie im Kölner Stadt-Anzeiger.

Keine Lehre aus Alkoholvergiftung

Wie die Apotheker Zeitung berichtete, steigt in Deutschland die Zahl der 15 bis 19-jährigen Jugendlichen, die wegen Alkoholmissbrauchs ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Als besonders gefährlicher Trend unter den Jugendlichen hat sich das sogenannte „Binge Drinking“ erwiesen. Dabei exzessiv innerhalb kurzer Zeit große Mengen Alkohol getrunken. 17 Prozent der wegen Alkoholvergiftung behandelten Jugendlichen behalten nach der Behandlung im Krankenhaus seine Trinkgewohnheiten bei.

Mehr Informationen dazu finden Sie in der Apotheker Zeitung.

Psychische Schäden durch Alkohol

Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, wächst die Zahl der Jugendlichen, die wegen psychischer Schäden verursacht durch Alkohol behandelt werden müssen. Während 2003 ca. 470 Jugendliche mit psychischen Störungen – bedingt durch Alkoholmissbrauch – in Kliniken behandelt werden mussten, waren es 2007 schon mehr als 900.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Trinken bis zum Umfallen

Immer mehr Mädchen und Jungen betrinken sich bis zur Besinnungslosigkeit. Der morgendliche Kater danach schreckt kaum noch einen der jugendlichen Trinker ab. Laut dem GEK-Report Krankenhaus 2009 wurden im Jahr 2008 gerechnet auf 10.000 Versicherte 37 Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren wegen Alkoholmissbrauch in deutschen Kliniken behandelt. Im Vergleich dazu lag die Zahl im Jahr 2002 noch bei 18. Bei Jungen stieg die Rate sogar von 24 auf 52.

Mehr zum GEK-Report Krankenhaus finden Sie im Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Zunahme von Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen

Die Rheinische Post berichtete über eine Studie, die den Konsum von Alkohol und anderen Drogen durch Jugendlichen näher untersuchte. Dabei zeigt sich eine deutliche Entwicklung: Lagen vor 15 Jahren noch harte Drogen unter Jugendlichen voll im Trend, waren es vor acht Jahren Ecstasy-Tabletten. Seit einigen Jahren dagegen steigen die Zahlen der Jugendlichen, die nach übermäßigem Alkoholkonsum im Krankenhaus behandelt werden müssen. Aus der Studie geht außerdem hervor, dass die Zahl der Mädchen, die sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinken im Vergleich zu Jungen deutlich gestiegen ist.

Mehr zur Studie, die von der Gmünder Ersatzkasse durchgeführt wurde, finden Sie hier.

Alkoholsucht: Trinken bis zum Umfallen

Der Alkoholkonsum unter Kinder und Jugendlichen nimmt stark zu. Das Hamburger Abendblatt stelle nun ein Buch vor, in dem Experten Betroffenen und Eltern Wege aus der Alkoholfalle aufzeigen wollen. Die Hälfte der 16 bis 17-jährigen Jugendlichen in Deutschland betreibt regelmäßig mindestens einmal im Monat das sogenannte Komasaufen (Binge-Drinking). Diese Zahlen sind im europäischen Kontext Spitzenreiter.

Mehr zum Buch „Wenn Jugendliche trinken – Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen“ sowie zum Artikel finde Sie hier.

Modedroge Alkohol

Unter dieser Überschrift berichtete die Rheinische Post Solingen über das gekippte Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen in Freiburg (Baden-Württemberg). Die Meinungen darüber sind teilweise sehr unterschiedlich. Aber das Alkohol eine genauso populäre wie gefährliche Droge ist, darüber sind sich die Experten einig. Im ersten Halbjahr 2009 mussten in Solingen bereits vier Jugendliche weit unter 16 Jahre, drei unter 17 vier weitere Jugendliche unter 21 Jahr wegen Alkoholvergiftung behandelt werden.

Weiteres zum Artikel „Modedroge Alkohol“ finden Sie auf dem Online Portal der Rheinischen Post.

Mit 4,6 Promille in die Kinderklinik

Focus Online berichtete, dass die Polizei in Hannover einen alkoholisierten 15-jährigen Jugendlichen aufgegriffen hatte. Die Beamten stellten bei der Alkoholkontrolle durch die Atemluft („pusten“) fest, dass der Jugendliche einen Alkoholwert von 4,6 Promille hatte. Trotz teilweise heftiger Gegenwehr, wurde der Jugendliche in eine Kinderklinik eingeliefert.

Mehr dazu hier.

2,4 Promille: Direkt ins Krankenhaus

Die Stuttgarter Zeitung begleitete Polizeibeamte bei einer monatlichen Kontrollaktion in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Ziel der Kontrolle ist zu überprüfen, ob die Jugendschutzbestimmungen in den Clubs und Discotheken eingehalten werden. Außerdem hielten Zivilfahnder Ausschau nach alkoholisierten Jugendlichen, die sich zum „Vorglühen“ in der Umgebung zusammenfanden. Rekord an diesem Abend war ein 17-jähriger Jugendlicher, der mit 2,4 Promille Alkohol im Blut direkt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Mehr zur Alkohol-Razzia in Stuttgart finden Sie hier.

Wenn Jugendliche zu viel trinken

Unter dieser Überschrift berichtete die Badische Zeitung aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Im Landkreis gibt es bisher zu wenige Hilfsangebote für Jugendliche mit Alkoholproblemen. Um Abhilfe zu schaffen, startet nach den Sommerferien ein Projekt, bei dem geplant ist, dass sich Sozialarbeiter um Jugendliche kümmern, die wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. Grund für die Maßnahme ist unter anderem die Tatsache, dass sich die Zahl der Alkoholvergiftungen junger Menschen unter 20 Jahren von 2001 bis 2007 in Baden-Württemberg mehr als verdoppelt hat.

Im Artikel der Badischen Zeitung finden Sie weitere Information rund um das Präventionsprojekt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Todesfalle Alkohol

Der Österreichische Rundfunk (ORF) berichtete über eine neue Studie über die Folgen von exzessivem Alkoholgenus unter Jugendlichen. Anlass ist der jüngste Todesfall eines Jugendlichen nach übermäßigem Alkoholkonsum. Jugendliche nehmen die Gefahr durch Alkohol allzu oft auf die leichte Schulter, denn ab drei Promille besteht Lebensgefahr.

Mehr über die Untersuchung über Jugendliche und Alkohol aus unserem Nachbarland finden Sie hier.

Jugendlicher Fußballfan mit 3,5 Promille

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, wurde in Nürnberg nach einem Fußballspiel ein 16-jähriger Jugendlicher mit 3,5 Promille Blutalkohol von der Polizei aufgegriffen. Augenzeugen berichteten, dass der Jugendliche bereits auf der Anfahrt so betrunken war, dass er sich am Stadioneingang kaum noch auf den Beinen halten konnte.

Mehr dazu finden Sie hier.